PowerCell Sweden: Deloitte ersetzt PwC als Auditor

PowerCell-Aktionäre stimmen am 11. Mai über neuen Aufsichtsratsvorsitz und Prüferwechsel ab. Das Unternehmen zeigt operative Fortschritte in Schifffahrt und stationärer Energie.

Die Kernpunkte:
  • Wechsel an der Boardspitze geplant
  • Deloitte als neuer Prüfer vorgeschlagen
  • Umsatzwachstum und Margenverbesserung 2025
  • Schifffahrtsvertrag über 40 Millionen Kronen

PowerCell Sweden steht kurz vor einer Hauptversammlung, die das Unternehmen an der Spitze neu aufstellt. Am 11. Mai 2026 kommen die Aktionäre in Göteborg zusammen — und stimmen über einen Wechsel im Aufsichtsrat, einen neuen Abschlussprüfer und eine Kapitalermächtigung ab.

Neue Vorsitzende vorgeschlagen

Das auffälligste Tagesordnungspunkt ist der Wechsel an der Boardspitze. Der Nominierungsausschuss schlägt vor, Katarina Bonde als neue Aufsichtsratsvorsitzende zu wählen. Magnus Jonsson, der bisherige Vorsitzende, kandidiert nicht mehr.

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Bonde ist keine Unbekannte in der schwedischen Unternehmenslandschaft. Sie leitet derzeit die Aufsichtsräte von Stillfront Group und Mentimeter, sitzt außerdem in den Boards von Mycronic, Viaplay und ATG. Ihr Profil umfasst Erfahrungen aus börsennotierten, privaten und staatlichen Unternehmen in Technologie-, Medien- und Industriesektoren — eine Kombination, die PowerCell in der Wachstumsphase seines Wasserstoffgeschäfts gut gebrauchen kann.

Parallel dazu schlägt der Nominierungsausschuss vor, Deloitte AB als neuen Abschlussprüfer zu bestellen. Harald Jagner würde als verantwortlicher Prüfer fungieren. Damit würde PricewaterhouseCoopers abgelöst, das das Mandat mindestens seit 2024 hält.

Operative Fortschritte im Hintergrund

Die HV folgt wenige Wochen nach dem Q1-Bericht, den PowerCell am 23. April veröffentlichte. Für das Gesamtjahr 2025 stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 385 Millionen Schwedische Kronen. Noch bemerkenswerter: Die Bruttomarge kletterte auf 45,2 Prozent, nach 34,8 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Im operativen Geschäft bleibt die Schifffahrt das Rückgrat. PowerCell hat einen Vertrag über die Lieferung von Brennstoffzellensystemen für zwei wasserstoffbetriebene Massengutfrachter von GMI Rederi AS abgeschlossen — Auftragswert knapp über 40 Millionen Kronen, inklusive 14 Marine-System-225-Einheiten. Im stationären Segment testet das Unternehmen seine PS190-Systeme gemeinsam mit einem US-Partner als Notstromversorgung für Rechenzentren; die Validierungsphase läuft seit dem ersten Halbjahr 2026.

Hinzu kommt eine neue Kreditlinie über 50 Millionen Kronen zur Finanzierung von Kundenprojekten. Der Hintergrund: Der Übergang von Projektverkäufen hin zu langfristigen OEM-Verträgen belastet die Liquidität, weil Zahlungsziele länger werden und Kapital früher gebunden ist.

Aktie erholt sich vom Jahrestief

An der Börse spiegelt sich die operative Aufhellung nur bedingt wider. Die Aktie notiert bei rund 2,05 Euro — rund 25 Prozent unter dem Niveau vom Jahresbeginn, aber deutlich über dem März-Tief von 1,44 Euro. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität von über 100 Prozent zeigt, wie nervös der Markt auf jede Neuigkeit reagiert.

Die Anmeldefrist für die HV endet am 30. April. Wer abstimmen will, muss bis dahin im Aktionärsregister von Euroclear Sweden eingetragen sein und seine Teilnahme spätestens am 5. Mai angemeldet haben.

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