Powermax Minerals Aktie: 12,68% Minus trotz Hopkins-Studie

Trotz vielversprechender Explorationsziele für Seltene Erden in Ontario verliert die Powermax-Aktie weiter an Wert und notiert nahe ihrem Jahrestief.

Die Kernpunkte:
  • Desktop-Studie priorisiert Block A
  • Fünf Zielzonen für Seltene Erden
  • Zweiphasiger Explorationsplan vorgestellt
  • Aktie verliert 12,68 Prozent in einer Woche

Powermax Minerals hat diese Woche eine Desktop-Studie für sein Hopkins-Seltene-Erden-Projekt in Ontario veröffentlicht. Die Ergebnisse klingen vielversprechend. Der Kurs reagierte trotzdem nicht — er fiel weiter.

Block A als klare Priorität

Die Studie, erstellt vom Geophysiker Shahab Tavakoli, wertet geologische, geophysikalische und geochemische Datensätze aus. Das Ziel: Explorationsziele für künftige Feldprogramme zu priorisieren.

Das Hopkins-Projekt umfasst 6.145 Hektar in zwei Blöcken. Block A mit 5.479 Hektar erhält die höchste Priorität. Er enthält fünf Zielzonen, bezeichnet als A1 bis A5. Zone A1 nördlich des Kapuskasing River gilt als vielversprechendste Fläche. Dort treffen günstige strukturelle, radiometrische, gravimetrische und geochemische Indikatoren zusammen. Block B umfasst rund 666 Hektar und enthält zwei weitere Zielzonen mit nachrangiger Priorität.

Zur Bewertung nutzte Powermax ein sogenanntes „Weight of Evidence“-Modell. Es schichtet geologische, geophysikalische und geochemische Daten übereinander. Anomale Gesamtwerte für Seltene-Erden-Oxide sowie erhöhte Thorium-Kalium- und Uran-Kalium-Verhältnisse zählten zu den stärksten Signalen.

Zweiphasiger Explorationsplan

Phase 1 soll historische und neue Felddaten zusammenführen, um Prioritätsziele zu schärfen. Handheld-Szintillometer kommen dabei zum Einsatz, um radiometrische Anomalien zu identifizieren. Abhängig von den Ergebnissen folgt Phase 2 — mit mechanischem Stripping, Schürfgräben, detaillierter Geophysik und möglicherweise Diamantbohrungen.

Das Hopkins-Projekt liegt im Clay-Howells Alkalic Rock Complex. Historische Arbeiten in der Region haben alkalische Intrusivgesteine, Karbonatite und magnetitreiche Zonen nachgewiesen — Merkmale, die häufig mit Seltene-Erden-Systemen assoziiert werden.

Portfolio wächst, Kurs nicht

Powermax hält Optionen auf mehrere weitere REE-Projekte: das Cameron-Projekt in British Columbia mit knapp 3.000 Hektar, das Atikokan-Projekt in Nordwest-Ontario sowie das 5.178 Hektar große Pinard-Projekt in Northern Ontario. In Wyoming besitzt das Unternehmen das Ogden Bear Lodge Project vollständig.

Die Studie hat den Kursrückgang nicht gestoppt. Powermax schloss die Woche bei 0,18 Euro — ein Minus von 12,68 Prozent in sieben Handelstagen und ein Jahresverlust von 84,40 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch lag im Januar 2026 bei 1,56 Euro. Davon trennen die Aktie aktuell knapp 88 Prozent. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 0,20 Euro liegt ebenfalls über dem aktuellen Kurs.

Ob die Feldergebnisse aus Hopkins im laufenden Explorationssommer eine Trendwende einleiten, hängt vor allem davon ab, ob Zone A1 die Erwartungen der Studie bestätigt.

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