Precision BioSciences Aktie: FDA-Durchbruch

Precision BioSciences erhält FDA-Freigabe für klinische Tests der Gentherapie PBGENE-DMD gegen Duchenne-Muskeldystrophie. Die Phase-1/2-Studie soll 2026 starten.

Die Kernpunkte:
  • FDA-Freigabe für klinische Studie FUNCTION-DMD
  • Therapie zielt auf Duchenne-Muskeldystrophie ab
  • Solide Finanzlage mit rund 137 Millionen Dollar
  • Weitere Pipeline-Projekte in Entwicklung

Precision BioSciences hat heute von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Freigabe für klinische Tests seiner Gentherapie PBGENE-DMD erhalten. Damit rückt die Behandlung der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) in die entscheidende Phase. Kann der neuartige Ansatz der Gen-Exzision den Therapiestandard für diese schwere Muskelerkrankung nachhaltig verändern?

  • Regulatorischer Meilenstein: FDA-Freigabe für den IND-Antrag von PBGENE-DMD.
  • Indikation: Duchenne-Muskeldystrophie (DMD).
  • Therapietyp: Neuartige In-vivo-Gen-Exzisionstherapie.
  • Klinische Studie: Start der Phase 1/2 (FUNCTION-DMD).
  • Zeitplan: Aktivierung der klinischen Zentren im ersten Halbjahr 2026.
  • Finanzpolster: Rund 137 Millionen US-Dollar (Stand 31.12.2025).

Start der klinischen Phase

Die „Study May Proceed“-Mitteilung der FDA erlaubt dem Unternehmen den Beginn der klinischen Phase-1/2-Studie unter dem Namen FUNCTION-DMD. PBGENE-DMD ist als einmalige In-vivo-Therapie konzipiert. Das Verfahren zielt darauf ab, spezifische Mutationen zwischen den Exons 45 und 55 präzise aus dem Erbgut herauszuschneiden. Ziel ist es, die Produktion eines nahezu vollumfänglichen Dystrophin-Proteins wiederherzustellen. Das Unternehmen plant, die erste klinische Prüfstelle in den USA noch in der ersten Jahreshälfte 2026 zu aktivieren.

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Pipeline und solide Cash-Position

Neben dem DMD-Programm treibt das Unternehmen die Entwicklung von PBGENE-HBV zur Behandlung von chronischer Hepatitis B voran. Dieses Programm befindet sich bereits in einer Phase-1/2a-Studie. Die strategische Planung für 2026 sieht vor, beide klinischen Projekte mit hoher Priorität weiterzuentwickeln.

Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Jahre abgesichert. Zum 31. Dezember 2025 verfügte Precision BioSciences über Barmittel und Äquivalente in Höhe von etwa 137 Millionen US-Dollar. Diese Liquidität soll die Finanzierung wichtiger Daten-Meilensteine bis in das Jahr 2028 gewährleisten. Zusätzliche Impulse kamen zuletzt aus Kooperationen: Im vierten Quartal 2025 verbuchte das Unternehmen eine Meilensteinzahlung von 8 Millionen US-Dollar vom Partner Imugene. Zudem erhielt das Projekt ECUR-506 des Partners iECURE kürzlich einen Sonderstatus der FDA für regenerative Therapien (RMAT).

Im März findet ein virtuelles Investoren-Event statt. Im Anschluss an das Treffen der Muscular Dystrophy Association wird das Management dort tiefergehende Details zur PBGENE-DMD-Studie und zum weiteren klinischen Fahrplan präsentieren.

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