Primary Hydrogen Aktie: Radikaler Kapitalschnitt
Der Wasserstoff-Explorer Primary Hydrogen hat seine Aktien im Verhältnis 1:10 zusammengelegt, um die Kapitalstruktur zu straffen und Investoren anzuziehen.

- Konsolidierung der Aktien im Verhältnis 1:10
- Ziel ist eine attraktivere Kapitalstruktur
- Aktienzahl sinkt auf etwa 4,9 Millionen
- Kursentwicklung zeigt schwieriges Marktumfeld
Primary Hydrogen setzt die Schere an: Der kanadische Wasserstoff-Explorer hat seine Aktienanzahl drastisch reduziert. Was auf den ersten Blick nach einer technischen Routinemaßnahme klingt, könnte weitreichende Folgen für die Bewertung des Titels haben.
Zehn alte Aktien werden zu einer neuen
Am 6. Februar 2026 trat die Kapitalmaßnahme in Kraft: Primary Hydrogen konsolidierte seine ausstehenden Anteile im Verhältnis 1:10. Aus zehn bestehenden Aktien wurde jeweils eine neue. Das Resultat: Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Papiere schrumpfte auf rund 4,9 Millionen Stück.
Name und Tickersymbol des Unternehmens bleiben trotz der Maßnahme unverändert. Das Management begründet den Schritt mit dem Ziel, die Kapitalstruktur zu straffen und das Unternehmen für unterschiedliche Investorengruppen attraktiver zu gestalten.
Hintergrund: Wasserstoff im Fokus der Energiewende
Der globale Wasserstoffsektor zieht weiterhin erhebliche Aufmerksamkeit auf sich. Die Branche gilt als Schlüsselelement auf dem Weg zu nachhaltigen Energiesystemen. Aktuelle Markttrends im Energiesektor betonen verstärkt Effizienz, Werthaltigkeit und kohlenstoffarme Technologien – Wasserstoff eingeschlossen.
Primary Hydrogen konzentriert sich auf die Exploration natürlicher Wasserstoffvorkommen. Im Dezember 2025 hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es für sein Wicheeda-North-Projekt im Genehmigungsprozess vorankomme. Die Fertigstellung wurde für Anfang Q1 2026 erwartet, danach sollten Bohraufträge für künftige Programme vergeben werden.
Was die Konsolidierung bedeutet
Reverse Splits – so die englische Bezeichnung – werden häufig durchgeführt, um den Aktienkurs optisch zu heben oder Börsennotierungsanforderungen zu erfüllen. Für bestehende Aktionäre ändert sich am Wert ihrer Beteiligung zunächst nichts: Wer vorher zehn Aktien zu je 0,07 Euro hielt, besitzt nun eine Aktie, die rechnerisch 0,70 Euro wert wäre.
Die Kursentwicklung der vergangenen Monate zeigt jedoch ein schwieriges Umfeld: Seit Jahresbeginn verlor der Titel 9,4 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,42 Euro trennen die Papiere mittlerweile 84 Prozent. Ob die neue Kapitalstruktur tatsächlich mehr institutionelle Investoren anzieht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
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