PRIMARY HYDROGEN Aktie: Wicheeda North wird erstmals gebohrt
Primary Hydrogen hat die Feldvorbereitungen abgeschlossen und plant ab Oktober Bohrungen sowie eine radiometrische Luftvermessung in British Columbia.

- Erstbohrungen ab Oktober vorgesehen
- Rund 1.500 Bohrmeter eingeplant
- Hauptversammlung bestätigt vier Direktoren
- Aktie zuletzt 2,0 Prozent schwächer
Für Primary Hydrogen rückt der operative Zeitplan in British Columbia in den Fokus. Das Unternehmen bereitet auf seinem Seltene-Erden-Projekt Wicheeda North das bevorstehende Erstbohrprogramm vor, nachdem die Vorarbeiten im Feld abgeschlossen und die organisatorischen Weichen gestellt wurden.
Die anstehenden Maßnahmen markieren eine wichtige Phase bei der Erkundung des Areals, auf dem künftig erstmals geologische Anomalien direkt im Untergrund überprüft werden sollen.
Bohrstart auf Wicheeda North für Oktober terminiert
Das anstehende Erstbohrprogramm auf dem Projekt Wicheeda North ist auf einen Umfang von rund 1.500 Metern ausgelegt. Nach Unternehmensangaben soll die Bohrkampagne am 01.10.2026 beginnen und planmäßig bis zum 01.11.2026 abgeschlossen werden. Mit den Arbeiten will die Gesellschaft die zuvor identifizierten Bodenanomalien auf Seltene Erden erstmals im Untergrund überprüfen.
Die vorbereitenden Arbeiten für diesen Test der im Jahr 2025 entdeckten Anomalien sind weitgehend abgeschlossen. Primary Hydrogen hat die erste Phase der Bodenbeprobungen beendet und die erforderlichen Dienstleister unter Vertrag genommen.
Zudem wurde Precision GeoSurveys Inc. mit einer radiometrischen Vermessung aus der Luft beauftragt. Sämtliche Komponenten des Arbeitsprogramms für Wicheeda North befinden sich damit bereits im Feldeinsatz oder sind vertraglich gebunden.
Hauptversammlung bestätigt Führung und billigt Vergütungsplan
Parallel zu den Fortschritten im Gelände sicherte sich die Unternehmensführung die Unterstützung der Anteilseigner. Auf der Hauptversammlung vor gut einer Woche passierten sämtliche Beschlussanträge die Abstimmung. Die Aktionäre bestätigten vier Direktoren durch Wiederwahl in ihren Ämtern und stimmten der Wiederbestellung des bisherigen Wirtschaftsprüfers zu, womit Kontinuität in den Kontrollgremien gewahrt bleibt.
Zusätzlich genehmigten die Investoren die Einführung eines neuen Vergütungsmodells für Führungskräfte und Mitarbeiter. Der beschlossene aktienbasierte Vergütungsplan umfasst eine rollierende Komponente von bis zu 10 % sowie eine feste Komponente von bis zu 10 %. Seit der Bestätigung aller Anträge vor gut einer Woche verzeichnete die Aktie ein Plus von 4,9 %.
Im gestrigen Montagshandel gab das Papier hingegen um 2,0 % nach und schloss bei 0,7450 Euro. Damit bewegt sich der Kurs unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 0,8585 Euro. Für die weitere Entwicklung dürften vor allem die Ergebnisse der anstehenden Bohrungen und die Daten der radiometrischen Befliegung maßgeblich sein.
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