Puma Aktie: Gegenwind für Erholung
Goldman Sachs und Deutsche Bank senken ihre Kursziele für Puma. Analysten sehen eine langsame Normalisierung der Lagerbestände und erwarten eine spürbare Ergebnisverbesserung erst für 2027.

- Goldman Sachs senkt Kursziel auf 26,50 Euro
- Deutsche Bank sieht Ziel bei nur 16 Euro
- Hohe Lagerbestände drücken auf Profitabilität
- Signifikante Erholung erst ab 2027 erwartet
Die Hoffnung auf eine schnelle operative Wende beim Sportartikelhersteller erhält einen empfindlichen Dämpfer. Während Goldman Sachs das Kursziel kappt und auf Bremser bei der Profitabilität verweist, zeichnet die Deutsche Bank ein noch düstereres Bild für die mittelfristige Zukunft. Anleger stehen vor der Frage: Ist der aktuelle Rücksetzer eine Kaufchance oder der Beginn einer längeren Durststrecke?
Die Fakten im Überblick
- Goldman Sachs reagiert: Das Kursziel wurde von 29,00 Euro auf 26,50 Euro gesenkt; die Einstufung “Buy” bleibt jedoch bestehen.
- Problemzone Lagerbestand: Eine schleppende Normalisierung der Warenbestände drückt auf die Margen.
- Deutsche Bank pessimistisch: Analysten sehen das Kursziel bei nur 16 Euro und raten mit “Hold” zur Zurückhaltung.
- Zeitplan verschiebt sich: Eine spürbare Ergebnisverbesserung wird von Skeptikern erst für 2027 prognostiziert.
Goldman Sachs rudert zurück
Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht sich aufgrund der fundamentalen Lage zu einer Anpassung gezwungen. Analyst Richard Edwards begründet die Senkung des Kursziels auf 26,50 Euro primär mit einer langsamer als erwarteten Bereinigung der hohen Lagerbestände. Diese Verzögerung schlägt direkt auf die Profitabilität durch. Zwar hält die Bank grundsätzlich an ihrer “Buy”-Empfehlung fest, doch der reduzierte Zielwert signalisiert wachsende Vorsicht hinsichtlich der kurzfristigen Dynamik.
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Skepsis überwiegt bei der Deutschen Bank
Deutlich kritischer bewertet die Deutsche Bank die Situation. Mit einem Kursziel von lediglich 16 Euro liegt ihre Prognose weit unter dem aktuellen Kursniveau von 21,84 Euro. Nach Einschätzung der Analysten ist das Schlussquartal 2025 für die Gesamtbewertung praktisch irrelevant. Der Sportartikelkonzern befinde sich weiterhin in einer sehr frühen und fragilen Phase der Markenerholung. Eine signifikante Rückkehr zu alter Profitabilität erwarten die Experten nicht vor dem Jahr 2027.
Marketing verpufft, Zahlen zählen
Auch positive Unternehmensmeldungen, wie die jüngste Partnerschaft mit dem Formel-1-Team McLaren, können die Stimmung derzeit nicht nachhaltig drehen. Der Markt fokussiert sich strikt auf harte Kennzahlen statt auf Markenpotenziale. Dies spiegelt sich in der Kursentwicklung wider: Auf Sicht von zwölf Monaten verlor das Papier knapp 33 Prozent an Wert. Die Beweislast liegt nun eindeutig beim Management, die strategische Neuausrichtung in messbare bilanzielle Erfolge umzumünzen.
Mit einem Schlusskurs von 21,84 Euro notiert die Aktie aktuell nur noch knapp über dem wichtigen 200-Tage-Durchschnitt von 21,00 Euro. Sollte diese technische Unterstützung brechen und sich der Lagerabbau weiter verzögern, droht eine Annäherung an das pessimistische Szenario der Deutschen Bank.
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