Puma Aktie: Übernahmepoker eskaliert

Die Verhandlungen um ein milliardenschweres Puma-Aktienpaket sind festgefahren, da die Preisvorstellungen weit auseinanderliegen. Analysten warnen vor fundamentalen Schwächen und operativen Verlusten.

Die Kernpunkte:
  • Artemis fordert über 40 Euro je Aktie
  • Aktueller Kurs liegt nur bei 22 Euro
  • UBS prognostiziert mögliche operative Verluste
  • Hedgefonds erhöhen ihre Leerverkaufspositionen

Die chinesische Anta Sports und der französische Luxuskonzern Artemis verhandeln über ein milliardenschweres Aktienpaket – doch die Preisvorstellungen könnten kaum weiter auseinanderliegen. Während Artemis über 40 Euro je Aktie fordert, liegt der aktuelle Kurs bei knapp 22 Euro. Für Anleger wird dieser Poker zunehmend zur Nervenprobe, zumal Analysten vor massiven fundamentalen Problemen warnen.

Die Eckdaten im Überblick:
– Artemis fordert >40 Euro für ihr 29%-Paket (Wert: >1,6 Mrd. Euro)
– Aktueller Kurs: 21,82 Euro (Xetra-Schluss)
– UBS-Kursziel: 19,60 Euro bei Rating “Neutral”
– Hedgefonds erhöhen Leerverkaufspositionen
– Prognose 2026: Mögliche operative Verluste

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UBS sieht fundamentale Schwäche

Die Schweizer Großbank dämpfte am 15. Januar die Euphorie mit einer klaren Ansage: Analyst Robert Krankowski bestätigte sein “Neutral”-Rating und taxiert die Aktie auf 19,60 Euro. Die Begründung wiegt schwer. Die Übernahmefantasie überdecke laut UBS die schwache operative Entwicklung. Für 2026 rechnen die Experten mit weiteren Umsatzrückgängen und einem operativen Ergebnis, das in die Verlustzone kippen könnte.

Besonders kritisch sehen die Analysten die Kernmärkten China, USA und Europa sowie die angespannten Lagerbestände. Ihr Fazit: Ohne die Hoffnung auf einen Artemis-Deal würde die Aktie deutlich tiefer notieren.

Hedgefonds positionieren sich für fallende Kurse

Während Privatanleger auf den Buyout spekulieren, wetten professionelle Investoren gegen eine Erholung. Two Sigma Investments erhöhte seine Netto-Leerverkaufsposition am 14. Januar von 1,50 auf 1,65 Prozent. Auch Squarepoint Ops hält mit 0,78 Prozent eine signifikante Short-Position.

Die Botschaft ist eindeutig: Diese Marktteilnehmer erwarten entweder ein Scheitern der Verhandlungen oder einen fundamentalen Abwärtstrend, der den Kurs drücken wird.

Pattsituation mit ungewissem Ausgang

Die Diskrepanz zwischen Angebot und Forderung blockiert derzeit jede Annäherung. Artemis verlangt einen Preis, der einer Prämie von über 70 Prozent auf den aktuellen Kurs entspricht. Anta Sports soll deutlich weniger bieten. Diese Pattsituation sorgte in den vergangenen Handelstagen für erhebliche Volatilität.

Sollte Anta Sports abspringen, droht angesichts der prognostizierten operativen Verluste ein rasanter Abverkauf. Anleger, die jetzt einsteigen, setzen faktisch fast ausschließlich auf das Zustandekommen des Deals – ein hochspekulatives Unterfangen in einem fundamental angeschlagenen Marktumfeld.

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