Puma Aktie: Verlustjahr – keine Dividende

Puma verzeichnet 2025 einen operativen Verlust von 357 Millionen Euro und streicht die Dividende. Für 2026 wird ein weiterer Verlust erwartet, eine Trendwende ist erst ab 2027 geplant.

Die Kernpunkte:
  • Operativer Verlust von 357 Millionen Euro
  • Dividende für 2025 wird gestrichen
  • Weiterer Verlust für 2026 prognostiziert
  • Strategische Neuausrichtung der Marke

Puma schreibt tiefrote Zahlen und streicht die Dividende. Nach einem selbst als „Reset-Jahr“ bezeichneten Geschäftsjahr 2025 mit einem operativen Verlust von 357 Millionen Euro stellt sich der Sportartikelhersteller auf ein weiteres schwieriges Jahr ein. Erst ab 2027 rechnet das Management mit einer Trendwende.

Umsatzrückgang und Millionenverlust

Im Geschäftsjahr 2025 brach der Umsatz währungsbereinigt um 8,1 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro ein. Noch drastischer fiel die Entwicklung beim operativen Ergebnis aus: Statt eines EBIT-Gewinns von 548,7 Millionen Euro wie im Vorjahr musste Puma einen Verlust von 357,2 Millionen Euro verbuchen. Das Unternehmen begründet die Zahlen mit strategischen Maßnahmen zur Neuausrichtung der Marke, dem Abbau von Lagerbeständen und der Straffung der Vertriebskanäle.

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Weiterer Verlust für 2026 erwartet

Die Erholung lässt weiter auf sich warten. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert CEO Arthur Hoeld einen operativen Verlust zwischen 50 und 150 Millionen Euro. Auch beim Umsatz soll es weiter bergab gehen – das Management rechnet währungsbereinigt mit einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Puma bezeichnet 2026 als Übergangsjahr, in dem der Konzern weiter an der Straffung des Vertriebs und dem Lagerabbau arbeiten will.

Neupositionierung der Marke

Die Strategie zielt darauf ab, Puma weniger kommerziell zu positionieren. Investitionen fließen in die digitale Infrastruktur und den Direktvertrieb, um künftiges Wachstum vorzubereiten. Eine messbare Ergebniswende und die Rückkehr zu profitablem Wachstum strebt das Unternehmen ab 2027 an. Auf der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 werden Vorstand und Aufsichtsrat den Verzicht auf eine Dividende für 2025 vorschlagen – eine direkte Folge des negativen Konzernergebnisses.

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