Puma Aktie: Zukunft strahlt heller!
Puma ernennt Mark Langer zum Finanzvorstand und meldet gestiegene Profitabilität trotz Umsatzminus im ersten Quartal.

- Mark Langer übernimmt Finanzressort
- Umsatzrückgang auf 1,86 Milliarden Euro
- Operatives Ergebnis steigt auf 51,9 Millionen
- Aktie legt um fünf Prozent zu
Sinkende Umsätze, steigende Margen und eine Aktie im Aufwind. Bei Puma greifen die harten Restrukturierungsmaßnahmen allmählich. Um diesen Kurs abzusichern, übergibt der Sportartikelhersteller die Finanzen nun an einen erfahrenen Branchenkenner.
Mark Langer lenkt seit dem 1. Mai die finanziellen Geschicke des Konzerns. Der neue Finanzvorstand bringt reichlich Erfahrung aus Umbruchphasen mit. Zuvor agierte er bereits als Vorstandschef bei Hugo Boss und leitete das Finanzressort der Parfümeriekette Douglas. Bei Puma soll er seine Kapitalmarktexpertise nutzen, um den laufenden Konzernumbau eng zu begleiten.
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Profitabilität schlägt Wachstum
Die Personalie fällt mit ermutigenden Signalen aus dem operativen Geschäft zusammen. Im ersten Quartal verbuchte das Unternehmen zwar einen Umsatzrückgang auf 1,86 Milliarden Euro. Im gleichen Schritt verbesserte sich die Profitabilität jedoch spürbar. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte auf 51,9 Millionen Euro.
Hinter dem Gewinnsprung steht eine konsequente Kostenkontrolle. Günstigere Frachtraten und ein höherer Anteil an lukrativen Direktverkäufen trieben die Bruttomarge nach oben. Indes zeigt der Abbau der übervollen Lagerhäuser Wirkung. Die Bestände sanken im Jahresvergleich deutlich und binden weniger Kapital.
Börsenreaktion und Ausblick
Am Aktienmarkt honorierten Investoren die Entwicklung. Papiere von Puma schlossen am Freitag mit einem Plus von gut fünf Prozent bei 25,87 Euro. Damit notiert der Titel nur noch hauchdünn unter seinem Jahreshoch.
Analysten passen ihre Modelle entsprechend an. Die UBS hob ihr Kursziel moderat auf 24,20 Euro an und verwies auf die gestiegene Branchenbewertung. Berenberg bleibt mit einem Ziel von 40 Euro wesentlich optimistischer und lobt den planmäßigen Verlauf der Restrukturierung.
Trotz der jüngsten Margenverbesserung bleibt das laufende Jahr für den Konzern ein Übergangsjahr. Das Management kalkuliert für 2026 weiterhin mit einem leichten Umsatzrückgang und einem negativen Gesamtjahres-EBIT. Erst 2027 plant der Vorstand die Rückkehr zu profitablem Wachstum.
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