Pyrum: Gewinnziel auf 2027 verschoben

Pyrum steigert Erlöse auf 4,1 Millionen Euro, verschiebt Break-even-Ziel jedoch auf 2027. Produktionsverzögerungen belasten die Ergebnisentwicklung.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz steigt auf 4,1 Millionen Euro
  • Gewinnschwelle nun für 2027 geplant
  • Werk Dillingen läuft unter Volllast
  • Continental-Audit Ende Mai erwartet

Pyrum Innovations verdoppelt den Umsatz, tritt beim Ertrag aber auf die Bremse. Das Recycling-Unternehmen verschiebt sein Ziel für ein ausgeglichenes Betriebsergebnis auf das Jahr 2027. Verzögerungen in der Produktion und im Anlagenbau bremsen das Tempo.

Die Erlöse kletterten im vergangenen Geschäftsjahr auf 4,1 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 2,0 Millionen Euro. Damit blieb Pyrum allerdings unter der eigenen Prognose von bis zu 6,0 Millionen Euro.

Die Bilanz weist für das Jahr 2025 ein negatives Ergebnis von 10,0 Millionen Euro aus. Das Ziel: Profitabilität. Diese soll nun erst ein Jahr später als geplant erreicht werden.

Für das laufende Jahr 2026 plant das Management mit Erlösen zwischen 6,5 und 9,5 Millionen Euro. Die prognostizierte Gesamtleistung soll dabei einen Wert von bis zu 18 Millionen Euro erreichen.

Volllast in Dillingen und Continental-Audit

Operativ meldet das Unternehmen Fortschritte am Standort Dillingen. Das Werk läuft seit der zweiten Jahreshälfte 2025 unter Volllast. Parallel dazu stieg die Leistung der Shredder-Anlagen auf bis zu 70 Tonnen pro Tag.

Ein wichtiges Datum steht Ende Mai an. Nach einem Audit beim Reifenhersteller Continental erwartet Pyrum die Ergebnisse zur Prüfung der Serienlieferungen. Langfristige Verträge mit Partnern wie BASF oder Schwalbe sichern die Abnahme bereits über zehn Jahre ab.

An der Börse zeigt sich die Aktie stabil. Mit einem Schlusskurs von 26,80 Euro liegt das Papier knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn verlor der Wert rund zwei Prozent an Boden.

Neue Kapazitäten im Saarland

Der Fokus richtet sich nun auf den geplanten Standort Perl-Besch. Pyrum sieht dort Investitionen von 62 Millionen Euro vor. Bei voller Auslastung soll das Werk jährlich bis zu 17,5 Millionen Euro umsetzen.

Im Juli 2026 findet die nächste ordentliche Hauptversammlung statt. Dort wird der Vorstand den Aktionären Details zum weiteren Kapazitätsausbau präsentieren. Dann dürften auch erste Daten zum angelaufenen Serienbetrieb der Pelletieranlage vorliegen.

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