Qiagen: Automation für QuantiFERON bis Ende 2027
Qiagen plant bis 2027 eine vollautomatisierte Lösung für Tuberkulose-Screenings, die die Effizienz in Großlaboren deutlich steigern soll.

- Neue Automatisierungslösung für 2027 geplant
- Manuelle Arbeitszeit soll um 80% sinken
- KI-Tool verbessert Risikobewertung
- Umsatz im ersten Quartal leicht rückläufig
Qiagen will die Diagnose latenter Tuberkulose grundlegend verändern. Während der Aktienkurs am Donnerstag um knapp zwei Prozent auf 28,64 Euro nachgibt, richtet das Management den Blick auf das Jahr 2027. Eine neue, vollautomatisierte Lösung soll dann die Effizienz in Großlaboren massiv steigern.
Effizienzsprung in der Diagnostik
Das Unternehmen plant einen Workflow, der die manuelle Arbeitszeit um bis zu 80 Prozent reduziert. Parallel dazu soll ein KI-gestütztes Tool die Risikobewertung verbessern. Diese Innovationen zielen darauf ab, die Skalierbarkeit von Screenings in Hochdurchsatz-Laboren zu erhöhen.
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Der Markt für diese Tests umfasst jährlich rund 75 Millionen Untersuchungen und wächst stetig. Qiagen stellt bereits Kunden auf die neueste Test-Generation um, die seit Februar 2026 auch in den USA zugelassen ist. Die Partnerschaft mit Inpeco soll dabei helfen, die steigende Nachfrage durch einen kontinuierlichen Verarbeitungsprozess zu bedienen.
Durchwachsene Zahlen belasten den Kurs
Die technologische Offensive folgt auf ein durchwachsenes Auftaktquartal. Im ersten Jahresviertel 2026 stieg der Umsatz zwar auf 492 Millionen Dollar, währungsbereinigt entsprach dies jedoch einem Rückgang von einem Prozent. Damit verfehlte Qiagen das eigene Ziel eines leichten Wachstums.
Beim bereinigten Gewinn je Aktie landete der Diagnostikspezialist mit 0,54 Dollar punktgenau in der Prognosespanne. Schwächere Verkäufe bei QuantiFERON-Tests und eine zurückhaltende Nachfrage aus der US-Forschung bremsten die Entwicklung. Andere Portfoliobereiche konnten diese Delle teilweise ausgleichen.
An der Börse bleibt die Lage vorerst angespannt. Die Aktie notiert aktuell nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn rund ein Viertel an Wert verloren. Der Vorstand hält indes an der Jahresprognose fest.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Qiagen weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzplus von bis zu zwei Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll mindestens 2,43 Dollar erreichen. Die langfristige Strategie steht fest: Bis Ende 2027 soll die neue Automatisierungspartnerschaft die Marktführerschaft bei Tuberkulose-Tests zementieren.
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