Qiagen: Jahresprognose auf 1-2% gekürzt

Qiagen senkt nach enttäuschendem ersten Quartal die Jahresprognose. Schwache Tuberkulose-Tests und US-Kunden bremsen den Diagnostikkonzern.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzrückgang im ersten Quartal
  • Jahresziele deutlich nach unten korrigiert
  • QuantiFERON-Tests mit starkem Einbruch
  • Hoffnung auf Erholung im zweiten Halbjahr

Qiagen korrigiert seine Erwartungen für das laufende Jahr deutlich nach unten. Sinkende Nachfrage bei Tuberkulose-Tests und zurückhaltende Kunden in den USA bremsen den Diagnostikspezialisten aus. Die Aktie rutschte nach der Ankündigung in Richtung ihres Jahrestiefs.

Einbruch bei Tuberkulose-Tests belastet

Der Umsatz im ersten Quartal belief sich auf 492 Millionen Dollar. Währungsbereinigt entspricht das einem Rückgang von einem Prozent. Ursprünglich hatte das Management mit einem leichten Plus gerechnet.

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Besonders das Geschäft mit QuantiFERON-Tests enttäuschte. Der Umsatz in diesem Segment sank um fünf Prozent auf 113 Millionen Dollar. Vor allem in den USA und im Nahen Osten ging die Nachfrage bei Einwanderungstests spürbar zurück. Parallel dazu hielten sich Kunden aus dem Bereich Life Sciences mit Bestellungen zurück.

Management kappt die Jahresprognose

Die Folge: Qiagen senkt die Ziele für 2026 massiv. Das Unternehmen erwartet nun nur noch ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von ein bis zwei Prozent. Zuvor lag die Zielmarke bei mindestens fünf Prozent.

Der bereinigte Gewinn je Aktie soll mindestens 2,43 Dollar erreichen. Auch hier liegt der neue Wert unter der alten Prognose von 2,50 Dollar. Im ersten Quartal blieb der Gewinn mit 0,54 Dollar je Aktie immerhin im Rahmen der Erwartungen.

Hoffnung auf die zweite Jahreshälfte

Einige Wachstumsbereiche zeigten sich derweil widerstandsfähig. Die Proben-Technologien legten um neun Prozent zu. Das digitale PCR-System QIAcuity verzeichnete sogar zweistellige Zuwachsraten. Diese Erfolge reichten jedoch nicht aus, um die Schwäche im Kerngeschäft auszugleichen.

Für das zweite Quartal rechnet Qiagen mit einem weiteren Umsatzminus von etwa zwei Prozent. Eine Besserung stellt der Vorstand erst für die zweite Jahreshälfte in Aussicht. Dann sollen neue Produkte und die Integration des zugekauften Unternehmens Parse für Impulse sorgen.

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