Quantum Computing Aktie: Short-Squeeze-Gefahr bei 30% Quote

QCI verzeichnet dank Akquisitionen einen Umsatzsprung auf 3,69 Millionen Dollar, bleibt aber unprofitabel. Eine hohe Short-Quote sorgt für Kursvolatilität.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzwachstum durch Firmenübernahmen
  • Nettoverlust von vier Millionen Dollar
  • Hohe Leerverkäufer-Wette belastet Kurs
  • Fokus auf Dirac-3-Skalierung bis 2028

Quantum Computing Inc. (QCI) liefert zum Auftakt des Jahres 2026 ein zweigeteiltes Bild. Während der Umsatz dank strategischer Zukäufe massiv kletterte, bleibt die Profitabilität eine Baustelle. Parallel dazu sorgt eine hohe Leerverkäufer-Quote für Volatilität im Kurs.

Akquisitionen treiben das Wachstum

Der Umsatz im ersten Quartal 2026 stieg auf 3,69 Millionen US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 39.000 Dollar. Dieser massive Zuwachs resultiert primär aus der Integration von Luminar Semiconductor und NuCrypt sowie Fortschritten im Bereich der Photonik.

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Unter dem Strich steht ein Nettoverlust von 4,05 Millionen Dollar. Damit drehte das Ergebnis ins Minus, nachdem im Vorjahr noch Buchgewinne aus Derivaten das Bild verzerrt hatten. Die Betriebskosten stiegen parallel dazu auf fast 20 Millionen Dollar. Das Unternehmen verfügt derweil über Reserven von rund 1,4 Milliarden Dollar.

Fördergelder und Marktskepsis

Die Aufmerksamkeit der Branche richtet sich auf staatliche Förderprogramme. Das US-Handelsministerium stellt über den CHIPS Act mehr als zwei Milliarden Dollar für Quantentechnologien bereit. QCI gehörte bei der jüngsten Vergabe jedoch nicht zu den direkten Empfängern dieser Mittel.

Die Skepsis am Markt bleibt hoch. Mit einer Short-Quote von rund 30 Prozent gehört das Papier zu den am stärksten gegenläufig gewetteten Werten im Sektor. Der jüngste Kursanstieg auf 12,31 US-Dollar erfolgte somit in einem volatilen Umfeld.

Charttechnisch rückt nun die Marke von 13,60 Dollar als Widerstand in den Fokus. Die Unterstützung liegt bei 11,10 Dollar. Indes blicken Marktbeobachter bereits gespannt auf den Auftragsbestand von 16 Millionen Dollar.

Bis 2028 strebt das Management einen Umsatz von über 17 Millionen Dollar an. Ob der Sprung in die Gewinnzone gelingt, hängt maßgeblich von der Skalierung des Dirac-3-Systems ab. Die nächsten operativen Updates werden zeigen, wie schnell das Unternehmen den hohen Backlog in Cashflow ummünzen kann.

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