QuantumScape Aktie: Muehlbauer an Bord für 100 MWh

QuantumScape meldet für das dritte Quartal 2026 einen Nettoverlust und verhandelt mit PowerCo über geänderte Zahlungen.

Die Kernpunkte:
  • Aktie verliert am Freitag 2,2 Prozent
  • 100-MWh-Fertigungslinie für 2028 vorgesehen
  • Quartalsverlust von 84,477 Millionen Dollar
  • PowerCo-Meilensteinzahlungen während Verhandlungen ausgesetzt

QuantumScape verlor am Freitag 2,2%, während Technologiewerte auf breiter Front unter Druck standen. Die Nachrichtenagentur AP berichtete über Zweifel, ob sich hohe Investitionen in künstliche Intelligenz auszahlen werden. Zugleich belasteten Sorgen, dass hohe Zinsen den Ausbau von Rechenzentren bremsen könnten, das Technologieumfeld.

Produktionslinie für neue Einsatzfelder geplant

QuantumScape hatte am 21. Oktober Pläne für eine Produktionslinie für Festkörperbatteriezellen mit einer Kapazität von 100 MWh angekündigt. Sie soll auf Anwendungen in KI-Rechenzentren, der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigung ausgerichtet werden.

Bei der Produktionsausrüstung arbeitet QuantumScape mit der Muehlbauer Group zusammen. Der Beginn der Zellproduktion ist für 2028 vorgesehen. Damit handelt es sich um ein angekündigtes Vorhaben mit einem künftigen Produktionsziel, nicht um eine bereits laufende Fertigung für diese Anwendungen.

Verluste und veränderte Zahlungskonditionen

Im dritten Quartal 2026 verzeichnete QuantumScape laut seiner Pflichtmitteilung einen Nettoverlust von 84,477 Millionen $. Das Unternehmen erklärte, weiterhin keine Umsätze zu erzielen. Die gesamten operativen Aufwendungen beliefen sich auf 92,424 Millionen $.

Zum 30. September wies QuantumScape rund 819,8 Millionen $ an Barmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und marktgängigen Wertpapieren aus. Dieser Bestand bezieht sich auf den Abschlussstichtag des berichteten Quartals.

Eine bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichte Mitteilung beschreibt außerdem Änderungen an der Zusammenarbeit mit PowerCo SE. Die Partner strichen Übergangszahlungen von 7,0 Millionen $ und reduzierten den unter der bestehenden Vereinbarung maximal zu erhaltenden Betrag.

Zudem wurden die Meilensteinzahlungen von PowerCo während der Verhandlungen über einen überarbeiteten Umfang der Zusammenarbeit und die dazugehörigen Zahlungen ausgesetzt. Die Aussetzung ist damit an die laufenden Verhandlungen über die veränderten Vertragsbedingungen gebunden.

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