Randstad Aktie: Abwärtstrend ohne Ende?
Randstads Aktie verzeichnet anhaltenden Abwärtstrend nach Korrektur der Jahresprognosen. Analysten senken Umsatz- und Gewinnerwartungen deutlich trotz solider operativer Quartalszahlen.

- Analysten reduzieren Umsatz- und Gewinnprognosen für 2025
- Charttechnische Signale deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck
- Q2-Zahlen zeigen solide operative Performance trotz Schwierigkeiten
- Kostenoptimierungsprogramm soll Millionen-Einsparungen bringen
Der Personaldienstleister Randstad steckt in einer anhaltenden Talfahrt. Seit Tagen geht es für die Aktie nur noch in eine Richtung: abwärts. Doch was treibt den Titel des niederländischen Marktführers eigentlich so konsequent in den Keller – und ist das Ende der Negativserie in Sicht?
Analysten korrigieren Erwartungen nach unten
Die jüngsten Quartalszahlen haben bei den Marktbeobachtern offenbar für Ernüchterung gesorgt. Die Analysten haben ihre Prognosen für das Gesamtjahr 2025 deutlich nach unten korrigiert: Statt der previously erwarteten 23,6 Milliarden Euro rechnen sie nun nur noch mit Umsätzen von 23,4 Milliarden Euro. Noch deutlicher fällt die Dämpfung bei den Gewinnerwartungen aus – hier wurde die EPS-Prognose von 2,19 Euro auf 1,79 Euro gesenkt.
Trotz dieser drastischen Reduktion würde dies immer noch ein beeindruckendes Gewinnwachstum von 318 Prozent bedeuten. Allerdings liegt die erwartete Umsatzentwicklung mit einem prognostizierten Rückgang von 0,9 Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt, der mit einem Plus von 4,2 Prozent veranschlagt wird.
Technische Signale bleiben alarmierend
Die Charttechnik sendet weiterhin klare Verkaufssignale. Sowohl kurzfristige als auch langfristige Gleitende Durchschnitte stehen auf „Sell“, was auf anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet. Seit einem signifikanten Pivot-Point am 25. Juli hat die Aktie bereits 7,37 Prozent an Wert verloren.
Widerstände bilden sich aktuell bei 40,85 und 41,40 Euro – Werte, die der Titel derzeit nicht ansatzweise erreicht. Die Handelsaktivität lies ebenfalls nach, was auf nachlassendes Interesse seitens der Investoren hindeuten könnte.
Operative Zahlen zeigen gemischtes Bild
Trotz der negativen Marktstimmung lieferte Randstad im zweiten Quartal durchaus respektable operative Zahlen. Ein Umsatz von 5,8 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 3 Prozent und ein positiver Free Cashflow von 82 Millionen Euro zeigen, dass das Geschäft grundsätzlich läuft.
Das Unternehmen betont zudem sein Kostenoptimierungsprogramm, das strukturelle Einsparungen von über 100 Millionen Euro bis Ende 2025 bringen soll. Doch scheinen diese positiven Aspekte derzeit nicht auszureichen, um die negativen Erwartungen an die künftige Entwicklung zu übertönen.
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