Raspberry Pi Aktie: Aktueller Überblick
Die Raspberry-Pi-Aktie erlebt eine massive Rallye, angetrieben durch Insiderkäufe und virale Diskussionen über kostengünstige KI-Hardware. Die Firma sieht sich jedoch mit steigenden Komponentenpreisen konfrontiert.

- CEO Eben Upton kauft weitere Aktienpakete
- Viraler Hype um KI-Anwendungen treibt Handelsvolumen
- Kurs steigt innerhalb einer Woche um rund 50 Prozent
- Steigende Halbleiterkosten fordern Preisanpassungen
Insider-Käufe von CEO Eben Upton und ein viraler Hype um KI-Anwendungen haben die Raspberry-Pi-Aktie in eine massive Rally geschickt. Innerhalb einer Woche legte der Titel um rund 50 Prozent zu, befeuert durch Diskussionen in sozialen Netzwerken über kostengünstige Hardware für lokale Sprachassistenten. Kann das Unternehmen diesen Schwung auch fundamental rechtfertigen?
Vertrauensbeweis durch Insiderkauf
Eine Pflichtmitteilung vom vergangenen Montag offenbarte den Zukauf von 4.684 Stammaktien durch CEO Eben Upton. Zu einem Durchschnittspreis von 2,82 Britischen Pfund investierte er rund 13.224 Pfund. Damit erhöhte Upton seine Gesamtbeteiligung auf über 2,59 Millionen Anteile. Es war einer von mehreren Zukäufen des Firmenchefs in den letzten Wochen.
Viralität treibt Handelsvolumen
Die Reaktion am Markt folgte prompt. Am Dienstag schloss die Aktie mit einem Plus von 36 Prozent, nachdem sie im Tagesverlauf zeitweise um 42 Prozent hochgeschnellt war. Der Aufwärtstrend setzte sich fort und trieb den Kurs bis auf ein Hoch von 550,5 Pence.
Hintergrund der Bewegung sind Online-Tutorials zur Nutzung von Raspberry-Pi-Geräten für „OpenClaw“, einen persönlichen KI-Assistenten. Das Interesse privater Anleger stieg daraufhin sprunghaft an. Ein Broker verzeichnete am Montag nach dem viralen Wochenende einen Anstieg der Kaufaufträge um rund 70 Prozent. CEO Upton äußerte sich zurückhaltend zur Einordnung als „Meme-Aktie“, räumte jedoch den starken Einfluss der Kleinanleger ein.
Lieferkette unter Druck
Trotz der Euphorie steht der Halbleitersektor vor Herausforderungen. Der Boom bei KI-Rechenzentren verteuert wichtige Komponenten wie Arbeitsspeicher, die auch in Raspberry-Pi-Produkten verbaut werden. Das Management reagierte bereits mit der Qualifizierung zusätzlicher Lieferanten und Preisanpassungen, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen.
Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob Raspberry Pi die steigenden Komponentenkosten durch diese Preisanpassungen kompensieren kann, ohne die Nachfrage im wachsenden Markt für dezentrale KI-Anwendungen zu dämpfen.
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