Realty Income Aktie: Kaufsignal zündet

Ein Analysten-Upgrade auf 'Buy' mit Kursziel 69 Dollar und der bevorstehende Dividendenstichtag verleihen der Realty Income-Aktie neuen Schwung. Die Fundamentaldaten mit hoher Vermietungsquote bleiben solide.

Die Kernpunkte:
  • Deutsche Bank stuft von 'Hold' auf 'Buy' hoch
  • Neues Kursziel liegt deutlich über 69 US-Dollar
  • Nächste monatliche Dividende fällt Ende Januar an
  • Aktie nähert sich dem 52-Wochen-Hoch von 61,95 Dollar

Realty Income steht kurz vor dem 52-Wochen-Hoch – und das ist kein Zufall. Eine deutliche Hochstufung durch die Deutsche Bank hat der Aktie neuen Schwung verliehen. Gleichzeitig rückt der nächste Dividendenstichtag näher, was zusätzliche Käufer anzieht. Doch kann der Titel die psychologisch wichtige Marke tatsächlich durchbrechen?

Upgrade mit Wucht

Am 20. Januar stufte die Deutsche Bank Realty Income von “Hold” auf “Buy” hoch – und das nicht halbherzig. Das neue Kursziel liegt bei 69 US-Dollar, deutlich über der bisherigen Marke von 62 Dollar. Diese Neubewertung hat der Aktie spürbar geholfen: Am Mittwoch schloss sie bei 61,79 Dollar, nur noch 0,16 Dollar unter dem Jahreshoch von 61,95 Dollar.

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Die Begründung der Analysten liegt in den soliden Fundamentaldaten. Im dritten Quartal 2025 lag die Vermietungsquote des Portfolios bei 98,7 Prozent. Bei 284 Mieterverlängerungen erzielte das Unternehmen eine Rent Recapture Rate von 103,5 Prozent – die neuen Mieten lagen also über den alten. Zudem investierte Realty Income rund 1,4 Milliarden Dollar in neue Objekte mit einer durchschnittlichen Anfangsrendite von 7,7 Prozent.

Dividende als Kaufmagnet

Wer die nächste monatliche Dividende von 0,27 Dollar je Aktie erhalten möchte, muss die Aktie bis zum 30. Januar im Depot haben. Das entspricht einer jährlichen Ausschüttung von 3,24 Dollar und einer Rendite von etwa 5,3 Prozent. Für einkommensorientierte Anleger bleibt das attraktiv, auch wenn Wettbewerber wie Healthpeak Properties aktuell mit 6,8 Prozent locken.

Die Bewertung hat allerdings ihren Preis: Mit einem Forward-KGV von rund 38,6 für 2026 spiegelt die Aktie die Erwartung kontinuierlicher, verlässlicher Cashflows wider. Das Portfolio umfasst über 15.500 Immobilien, wobei der größte Mieter weniger als 3,3 Prozent der Mieteinnahmen beisteuert – eine breite Streuung, die Risiken minimiert.

Widerstand im Visier

Der Titel steht nun vor einer technischen Weichenstellung. Die Marke von 61,95 Dollar – das bisherige Jahreshoch – könnte bei einem Durchbruch weiteres Kaufinteresse auslösen. Scheitert der Versuch, dürfte eine Konsolidierung folgen, bis neue Impulse etwa durch Quartalszahlen kommen.

Die Analystenmeinung bleibt insgesamt vorsichtig: Das durchschnittliche Kursziel liegt zwischen 62,59 und 63,35 Dollar. Die “Buy”-Empfehlung der Deutschen Bank mit Ziel 69 Dollar sticht hier deutlich hervor und suggeriert weiteres Potenzial. Mit drei “Buy”-, sieben “Hold”- und einer “Sell”-Bewertung herrscht aber noch keine einheitliche Euphorie. Am 30. Januar steht der Ex-Dividenden-Tag an – ein nächster Termin, an dem sich zeigt, ob Investoren weiter zugreifen.

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