Realty Income Aktie: Milliarden-Offensive

Realty Income hat zum Jahreswechsel Fakten geschaffen. Während die Börsen am Neujahrstag geschlossen blieben, standen die Weichen für 2026 bereits: Eine Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe ist nahezu abgeschlossen, die Dividende wurde angehoben – und Optionshändler setzten zuletzt verstärkt auf steigende Kurse. Doch passt diese Offensive zur Realität am REIT-Markt?
1,5 Milliarden Dollar für neue Investments
Der wichtigste Punkt für Aktionäre: Realty Income hat die Kapitalausstattung seines U.S. Open-End Core Plus Fund massiv aufgestockt. Mit einer weiteren Tranche über 816,3 Millionen Dollar erreicht der Fonds nun Zusagen von insgesamt rund 1,5 Milliarden Dollar. Das Management hat die Obergrenze dieser Finanzierungsrunde bei 1,7 Milliarden Dollar gesetzt – Zieldatum ist der 31. März 2026.
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Diese Liquidität verschafft dem Unternehmen Spielraum für Immobilienkäufe oder Schuldenmanagement im ersten Quartal. Die Frage ist, wie profitabel sich diese Mittel in einem schwierigen Marktumfeld einsetzen lassen.
Dividende steigt auf 3,24 Dollar jährlich
Parallel dazu hat Realty Income die monatliche Ausschüttung auf 0,27 Dollar je Aktie angehoben. Auf Jahresbasis entspricht das 3,24 Dollar. Der Stichtag für die erste Zahlung nach dem neuen Satz war gestern, der 31. Dezember 2025. Die Auszahlung erfolgt am 15. Januar 2026.
Für einkommensorientierte Portfolios ist das eine konkrete Verbesserung der Cashflow-Planung für 2026.
Optionshändler setzen auf Erholung
Trotz eines leichten Kursrückgangs zum Jahresende – die Aktie schloss am 31. Dezember bei 56,47 Dollar, ein Minus von 0,5 Prozent – zeigten sich Derivatehändler zuletzt optimistisch. Am 30. Dezember stieg das Volumen bei Call-Optionen auf 17.283 Kontrakte, ein Plus von 242 Prozent gegenüber dem Tagesdurchschnitt.
Diese Diskrepanz zwischen stagnierendem Aktienkurs und aggressiven Long-Wetten deutet darauf hin, dass Teile des Marktes eine Kursbewegung oder ein volatiles Ereignis zu Jahresbeginn erwarten.
Schwieriges Umfeld für REITs
Die aggressive Kapitalbeschaffung steht im Kontrast zur allgemeinen Stimmung am REIT-Markt. JPMorgan hat kürzlich einen verhaltenen Ausblick für 2026 abgegeben und auf uneinheitliche Wachstumsaussichten im Sektor verwiesen. Während Realty Income seine Feuerkraft ausbaut, bleibt die Frage, ob sich die Investitionsmöglichkeiten als lukrativ erweisen oder ob das Unternehmen in einem schwachen Markt Kapital bindet. Die nächsten Wochen dürften zeigen, wie das Management die frischen Milliarden einsetzt.
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