Realty Income Aktie: Rückenwind

Der REIT erhält positive Analysten-Upgrades und startet eine strategische Kooperation mit dem Staatsfonds GIC, um sein Wachstum in den USA und Mexiko zu finanzieren.

Die Kernpunkte:
  • Scotiabank und Deutsche Bank heben Bewertung an
  • Strategische Partnerschaft mit Singapurs Staatsfonds GIC
  • 1,5 Milliarden Dollar für US-Logistik-Immobilien
  • Dividendenrendite liegt bei rund 5,3 Prozent

Realty Income bekommt gleich von zwei großen Häusern Zuspruch – und das aus einem nachvollziehbaren Grund: Das REIT will wachsen, ohne die eigene Bilanz zu überdehnen. Neben besseren Analystenurteilen rückt dafür vor allem ein großer Partner-Deal in den Mittelpunkt.

Analysten werden optimistischer

Am Freitag hat Scotiabank die Aktie von „Sector Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft. Gleichzeitig erhöhte die Bank ihr Kursziel auf 67 US-Dollar. Dahinter steht die Einschätzung, dass Realty Income mit seiner weiterentwickelten Investment-Plattform künftig besseres Ergebniswachstum liefern kann.

Die Hochstufung passt in ein Bild, das sich in den letzten Tagen verstärkt hat: Bereits am 20. Januar hatte auch Deutsche Bank Securities auf „Buy“ angehoben und ein Kursziel von 69 US-Dollar genannt. Unterm Strich signalisieren beide Updates: Das Chancen-Risiko-Verhältnis für 2026 wird aus Analystensicht attraktiver eingeschätzt als zuvor.

GIC-Deal: Wachstum mit Partnerkapital

Noch wichtiger für die langfristige Story ist eine strategische Kooperation, die Realty Income am 12. Januar bekannt gegeben hat: eine Allianz mit GIC, dem Staatsfonds aus Singapur.

Spannend ist dabei die konkrete Struktur – und dass sie anders ausfällt als frühere Spekulationen über einen großen internationalen Schwenk. Vereinbart wurden zwei Bausteine:

  • US-Logistik: Ein programmatisches Joint Venture mit 1,5 Mrd. US-Dollar Kapitalzusage, Schwerpunkt auf Build-to-suit-Logistikimmobilien in den USA.
  • Mexiko: Zusätzlich ein separater Schritt: 200 Mio. US-Dollar für den Erwerb eines Industrie-Immobilienportfolios in Mexiko – der gezielte Markteintritt dort.

Der Ansatz dahinter ist klar: In den USA kann Realty Income seine industrielle Präsenz skalieren und dabei GIC-Kapital nutzen. Mexiko wird parallel, aber bewusst dosiert, aufgebaut – ohne die Bilanz zu überfordern.

Zinsen stabil, Dividende bleibt Kernpunkt

Auch das Umfeld spielt dem Sektor in die Karten. Die US-Notenbank hält den Federal Funds Rate im Januar 2026 in einer Zielspanne von 3,50% bis 3,75%. Für REITs bedeutet das vor allem: planbarere Finanzierungskosten als in der Phase der Zins-Höchststände.

Für einkommensorientierte Anleger bleibt zudem die Ausschüttung ein zentrales Argument. Auf dem aktuellen Kursniveau liegt die Dividendenrendite laut Quelle bei rund 5,3% – und die monatlichen Zahlungen sind weiterhin ein Markenzeichen. Die neuen Joint-Venture-Strukturen sollen dabei Wachstum ermöglichen, ohne dass das Unternehmen dafür allein auf neue Aktienemissionen angewiesen ist.

Zum Wochenabschluss notierte die Aktie bei 61,08 US-Dollar und damit nur knapp unter ihrem 52‑Wochen-Hoch von 61,55 US-Dollar (markiert am 20. Januar). In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie schnell Realty Income das US-Logistikprogramm mit GIC in konkrete Projekte übersetzt und ob der vorsichtige Mexiko-Einstieg die erwartete Ergänzung zum Wachstumspfad liefert.

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