Realty Income Aktie: Solider Ausblick

Der Immobilien-REIT meldet solide Quartalsergebnisse, erhöht seine Investitionsziele und bestätigt eine attraktive Dividendenrendite für das kommende Jahr.

Die Kernpunkte:
  • Solides AFFO-Wachstum im vierten Quartal
  • Investitionsvolumen soll 2026 auf 8 Mrd. Dollar steigen
  • Hohe Portfolio-Auslastung von fast 99 Prozent
  • Monatliche Dividende bei rund 4,9 Prozent Rendite

Realty Income liefert zum Jahresende stabile Zahlen – und legt für 2026 einen klaren Plan auf den Tisch. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelnes Quartal, sondern die Kombination aus hoher Vermietungsquote, steigenden Investitionen und einer konkretisierten AFFO-Prognose. Doch wie robust ist dieses Wachstum, wenn gleichzeitig die Verschuldung im Blick bleibt?

Stabiles Geschäft, steigende Erlöse

Im vierten Quartal 2025 meldete Realty Income einen Nettogewinn von 296,1 Mio. US-Dollar beziehungsweise 0,32 US-Dollar je Aktie. Wichtiger für viele Anleger bei Immobilien-REITs ist jedoch die operative Ertragskraft: Das Adjusted Funds From Operations (AFFO) lag bei 996,7 Mio. US-Dollar oder 1,08 US-Dollar je Aktie.

Beim Umsatz zeigte sich ebenfalls Rückenwind. Für das Quartal wies das Unternehmen Erlöse zwischen 1,40 und 1,49 Mrd. US-Dollar aus – rund 11% mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf Jahressicht summierte sich der Umsatz 2025 auf 5,75 Mrd. US-Dollar. Das jährliche AFFO erreichte 3,89 Mrd. US-Dollar bzw. 4,28 US-Dollar je Aktie.

Hohe Auslastung und mehr Investitionen

Operativ bleibt das Bild stabil: Die Portfolio-Auslastung lag zum Jahresende bei 98,9% über 15.511 Immobilien. Zudem meldete Realty Income eine „Rent Recapture Rate“ von rund 103,9% – also im Schnitt höhere Mieten bei Neu- oder Anschlussvermietungen.

Beim Kapitaleinsatz wurde 2025 spürbar investiert: Insgesamt flossen 6,3 Mrd. US-Dollar in Zukäufe und Projekte, bei einer anfänglichen Rendite („initial yield“) von 7,3%. Auf der Finanzierungsseite weist das Unternehmen etwa 4,1 Mrd. US-Dollar Liquidität aus. Die Kennzahl Net Debt zu EBITDA liegt bei 5,4x. Unterstützt wird die Finanzierung laut Bericht auch durch eine Wandelanleihe über 862 Mio. US-Dollar mit 3,5% Kupon.

2026: Klarere Leitplanken – inklusive Dividende

Für 2026 nennt das Management eine AFFO-Spanne von 4,38 bis 4,42 US-Dollar je Aktie. Gleichzeitig soll das Investitionsvolumen auf rund 8,0 Mrd. US-Dollar steigen, während die Ziel-Auslastung bei etwa 98,5% gesehen wird.

Auch die Dividende bleibt ein zentraler Baustein: Ausgerufen wurde eine monatliche Ausschüttung von 0,27 US-Dollar, was auf Jahresbasis einer Rendite von etwa 4,9% entspricht.

An der Börse spiegelt sich die insgesamt stabile Lage wider: Der Schlusskurs lag gestern bei 55,87 € und damit nur rund 1,2% unter dem 52‑Wochen‑Hoch.

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