Realty Income: Morgan Stanley und Barclays heben Ziele

Realty Income präsentiert am 6. Mai die Quartalsergebnisse. Trotz angehobener Kursziele bleibt die Analystenstimmung verhalten, während Dividendenstärke und Prognosen stützen.

Die Kernpunkte:
  • Quartalszahlen am 6. Mai erwartet
  • Gewinnprognose bei 1,10 Dollar je Aktie
  • Analysten heben Kursziele an
  • Hohe Verschuldung sorgt für Skepsis

Steigende Kursziele, aber kaum Kaufempfehlungen — bei Realty Income klaffen Analystenmeinungen und Ratings spürbar auseinander. Der Immobilienkonzern geht mit einem klaren Stimmungs-Widerspruch in das lange Wochenende. Am 6. Mai muss das Management beweisen, dass die Skepsis der Wall Street unbegründet ist.

Erwartungen an das erste Quartal

Nach US-Börsenschluss am kommenden Mittwoch legt das Unternehmen seine operativen Ergebnisse vor. Der Marktkonsens rechnet mit einem Gewinn je Aktie von 1,10 US-Dollar. Auf der Umsatzseite erwarten Experten rund 1,5 Milliarden US-Dollar.

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Im Vorfeld zeigt sich die Aktie stabil. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 54,60 Euro notiert das Papier komfortabel über der 200-Tage-Linie. Seit Jahresbeginn steht ein solides Plus von knapp zwölf Prozent auf der Anzeigetafel.

Analysten heben Ziele an

Im April passten gleich mehrere Großbanken ihre Modelle nach oben an. Die jüngsten Kurszielanhebungen im Überblick:

  • Deutsche Bank: von 69 auf 70 US-Dollar
  • Barclays: von 65 auf 68 US-Dollar
  • Morgan Stanley: von 65 auf 67 US-Dollar

Trotz dieser Aufschläge dominiert Zurückhaltung. Rund zwei Drittel der covernden Analysten stufen das Papier lediglich mit „Halten“ ein. Marktbeobachter werten dies als Zeichen für Bewertungsskepsis. Ein wesentlicher Grund dafür dürfte die Bilanzstruktur sein. Das Unternehmen wies zuletzt Gesamtverbindlichkeiten von fast 31 Milliarden US-Dollar aus.

Dividende und Prognose stützen

Operativ gibt sich das Management derweil selbstbewusst. Für das laufende Jahr peilt Realty Income einen bereinigten operativen Gewinn (AFFO) zwischen 4,38 und 4,42 US-Dollar je Aktie an. Parallel dazu plant der Konzern milliardenschwere Investitionen.

Ein starkes Argument für Investoren bleibt die Ausschüttungspolitik. Eine AFFO-Ausschüttungsquote von rund 75 Prozent und das A-Minus-Kreditrating untermauern die Stabilität. Seit der Börsennotierung 1994 hat der S&P-500-Dividendenaristokrat seine Ausschüttung 133 Mal erhöht.

Am 6. Mai um 23:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit stellt sich das Management den Fragen der Investoren. Im Fokus des Quartalsanrufs stehen dann die Auslastungsquoten und konkrete Fortschritte bei der geplanten Akquisitionspipeline. Liefert Realty Income hier solide Daten, könnte dies die festgefahrene Haltung der Analysten aufbrechen.

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