Red Cat Aktie: Chancen übertroffen!
Der Drohnenspezialist Red Cat meldet einen Umsatzsprung von über 1800% im vierten Quartal, getrieben durch einen Großauftrag der US-Armee. Das Unternehmen signalisiert den Übergang zur Serienfertigung.

- Umsatzwachstum von rund 1842 Prozent im Quartal
- Großauftrag des US-Militärs als zentraler Treiber
- Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch nach Rallye
- Weiterhin Verluste trotz massiver Umsatzsteigerung
Red Cat sorgt mit vorläufigen Zahlen für kräftig steigendes Interesse an der Aktie. Der Drohnenspezialist meldet einen radikalen Umsatzsprung im vierten Quartal und signalisiert damit den Übergang von der Entwicklung hin zur Serienfertigung. Im Zentrum steht ein Großauftrag des US-Militärs – doch was bedeutet dieser Wachstumssprung für die weitere Entwicklung des Unternehmens?
Quartal mit Signalwirkung
Red Cat erwartet für das vierte Quartal vorläufige, ungeprüfte Erlöse zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal hatte der Umsatz noch bei 1,3 Millionen Dollar gelegen. Das entspricht einem Anstieg von rund 1.842 Prozent – ein Sprung, der klar macht, dass das Unternehmen operativ in einer neuen Größenordnung angekommen ist.
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Die Börse reagierte unmittelbar. Am Tag der Bekanntgabe schnellte das Handelsvolumen auf über 33 Millionen Aktien nach oben, deutlich über dem durchschnittlichen Tagesumsatz von 9,34 Millionen. Das ungewöhnlich hohe Volumen deutet darauf hin, dass sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren die neue Umsatzbasis ernst nehmen und ihre Positionierung überdenken.
Kursseitig zeigt sich die Dynamik ebenfalls deutlich: Auf Sicht von 30 Tagen liegt die Performance bei über 130 Prozent, während die Aktie aktuell nur wenige Prozent unter ihrem jüngsten 52‑Wochen-Hoch notiert. Zugleich signalisiert ein RSI von über 80 eine klar überkaufte Situation – die Rallye war steil, die Schwankungsanfälligkeit entsprechend hoch.
Treiber: US-Armee und Regulierung
Der außergewöhnliche Umsatzschub ist im Kern auf einen zentralen Verteidigungsauftrag zurückzuführen. Red Cats Black-Widow-Drohne wurde als offizielles System für das Short Range Reconnaissance (SRR) Tranche‑2‑Programm der US-Armee ausgewählt. Diese Entscheidung löst nun die aktuelle Produktionshochfahrt aus und erklärt den massiven Sprung in den Quartalsumsätzen.
Mehrere Rahmenbedingungen spielen dem Unternehmen zusätzlich in die Karten:
- In den USA stehen Vorschläge für deutliche Erhöhungen des Verteidigungshaushalts im Raum, was die Nachfrage nach militärischer Technologie strukturell stützen dürfte.
- Die US-Telekomaufsicht FCC hat bestimmte chinesische Drohnenhersteller vom Markt ausgeschlossen. Das verändert das Wettbewerbsumfeld zugunsten heimischer Anbieter wie Red Cat.
- Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 stellt das Unternehmen Erlöse zwischen 38,0 und 41,0 Millionen US-Dollar in Aussicht. Gegenüber 2024 entspricht das einem erwarteten Wachstum von rund 153 Prozent.
Damit ist klar: Die jüngsten Zahlen sind keine Einmalerscheinung, sondern Ausdruck einer neuen, auf Verteidigungskontrakte gestützten Umsatzbasis – vorausgesetzt, die Auslieferungen laufen weiterhin planmäßig.
Wachstum ja, Gewinne noch nicht
Trotz des Umsatzbooms schreibt Red Cat weiterhin rote Zahlen. Für die ersten neun Monate des Jahres 2025 weist das Unternehmen einen Nettoverlust von 52,4 Millionen US-Dollar aus. Der Fokus vieler Investoren liegt derzeit klar auf dem rasanten Wachstum und dem Zugewinn an Marktanteilen im Verteidigungsbereich, nicht auf kurzfristiger Profitabilität.
Analysten greifen diese Sichtweise auf: Needham & Company hat das Kursziel für die Aktie auf 16,00 US-Dollar angehoben und das Rating „Buy“ bestätigt. Grundlage ist vor allem die Erwartung, dass Red Cat vom globalen Trend zu stärker automatisierten und unbemannten Waffensystemen profitieren kann. Entscheidend wird nun, ob das Unternehmen die laufende Produktionsskalierung effizient umsetzt und die prognostizierten Jahresumsätze von 38 bis 41 Millionen Dollar tatsächlich erreicht – davon hängt ab, ob der aktuelle Wachstumssprung sich zu einer stabilen Ertragsstory entwickeln kann.
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