Red Cat Aktie: Hellcat auf der Eurosatory

Red Cat stellt auf der Rüstungsmesse die neue Hellcat-Drohne vor. Die Aktie reagiert mit leichten Kursgewinnen.

Die Kernpunkte:
  • Neue Hellcat-Drohne vorgestellt
  • Erfahrungen aus Ukraine-Krieg integriert
  • Mehrere staatliche Kunden beliefert
  • Insiderverkauf sorgt für Diskussionen

Auf der Rüstungsmesse Eurosatory läuft aktuell die Hightech-Show. Red Cat präsentiert dort sein neuestes Modell: die Hellcat-Drohne. Die Aktie legt am Mittwoch leicht um 1,24 Prozent auf 9,56 Euro zu.

Technologie aus dem Ukraine-Krieg

Das Unternehmen hat in Paris eine neue Kleindrohne vorgestellt. Die Hellcat basiert auf der Black-Widow-Plattform, die bereits beim US-Heer im Einsatz ist. Die Entwickler haben Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg einfließen lassen.

Die Drohne ist für den Einsatz in Gebieten ohne GPS-Signal ausgelegt. Sie fliegt über 50 Minuten und erreicht eine Reichweite von bis zu elf Kilometern. Zudem folgt das System dem MOSA-Prinzip, das eine flexible Integration von Hard- und Software ermöglicht.

Rüstungsgeschäft mit Wachstumsdynamik

Red Cat beliefert inzwischen mehrere staatliche Kunden. Dazu gehören das US-Heer, das japanische Verteidigungsministerium und verschiedene NATO-Partner. Zur Skalierung der Produktion investiert das Unternehmen in neue Standorte in Georgia, Salt Lake City und Los Angeles.

Die maritime Tochter Blue Ops treibt parallel die Serienproduktion des unbemannten Wasserfahrzeugs Variant 7 voran. Hinzu kommen Lieferungen von Analyse-Kits für die US-Armee.

Insiderverkauf mit Signalwirkung?

Trotz steigender Umsätze schreibt Red Cat weiter Verluste. Auf Jahressicht erzielte das Unternehmen 54,57 Millionen US-Dollar Erlöse. Die Aktie notiert rund 41 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 16,30 Euro. Zum Tief bei 5,02 Euro beträgt der Abstand gut 90 Prozent.

Ein Insiderverkauf sorgt indes für Diskussionen. Ein Unternehmensdirektor veräußerte Mitte Juni 165.028 Aktien zu 11,50 US-Dollar. Der genaue Grund für den Verkauf blieb offen.

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