Red Cat Aktie: Neueste Zahlen

Der US-Drohnenhersteller profitiert von einem regulatorischen Verbot ausländischer Konkurrenz, doch der Verkauf von Millionenaktien durch den CEO belastet die Anlegerstimmung.

Die Kernpunkte:
  • US-Behörde verbietet Zulassung ausländischer Drohnen
  • CEO verkauft Aktienpaket im Wert von 13,8 Mio. USD
  • Unternehmen verzeichnete hohe operative Verluste
  • Aktie zeigt starke Kursschwankungen

Red Cat Holdings startet mit einer historisch einmaligen Chance in das Jahr 2026: Die US-Regierung hat ausländische Konkurrenten faktisch vom Markt verbannt, was dem US-Drohnenhersteller den Weg ebnen sollte. Doch die Euphorie wird getrübt. Ausgerechnet in dieser Phase trennt sich CEO Jeffrey Thompson von einem Millionenpaket an Aktien. Anleger stehen nun vor der Frage, wie schwer der Insider-Verkauf gegenüber dem politischen Rückenwind wiegt.

Politischer Rückenwind trifft auf Insider-Verkäufe

Der wichtigste Treiber für die jüngste Aufmerksamkeit ist eine Entscheidung der Federal Communications Commission (FCC). Kurz vor dem Jahreswechsel setzte die Behörde den „National Defense Authorization Act“ (NDAA) mit sofortiger Wirkung um. Konkret bedeutet dies, dass Drohnen ausländischer Hersteller – insbesondere vom dominierenden Konkurrenten DJI – auf die sogenannte „Covered List“ gesetzt wurden. Damit sind sie von FCC-Genehmigungen ausgeschlossen und dürfen in den USA nicht mehr neu zugelassen werden.

Für Red Cat ist dies kein kurzfristiger Hype, sondern eine strukturelle Marktveränderung. Als US-Hersteller von militärischen Aufklärungssystemen fällt der größte Wettbewerbsdruck durch günstige Importe weg. Es entsteht ein Angebotsvakuum, das heimische Produzenten füllen müssen.

Doch parallel zu diesem regulatorischen Sieg sorgen Aktivitäten in der Führungsetage für Unruhe. Pflichtmitteilungen belegen, dass CEO Jeffrey Thompson Ende Dezember den Verkauf von 1,5 Millionen Aktien eingeleitet hat. Der Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 13,77 Millionen US-Dollar. Zwar handelt es sich dabei um ein komplexes Absicherungsgeschäft (Variable Prepaid Forward Contract) und nicht um einen panikartigen Abverkauf am offenen Markt, doch das Signal an die Anleger ist gemischt. Das zusätzliche Aktienangebot drückt auf die Stimmung, während Investoren versuchen, den Geldsegen des CEOs gegen die langfristigen Chancen des Unternehmens abzuwägen.

Finanzielle Realität und Volatilität

Die Diskrepanz zwischen der politischen Chance und den nackten Zahlen spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Zum Jahresausklang zeigte sich die Aktie extrem volatil und schwankte stark zwischen 7,66 USD und 8,24 USD. Aktuell notiert das Papier bei 7,93 USD.

Marktbeobachter sehen hier zwei gegensätzliche Kräfte am Werk:
* Die Chance: Das Optionsvolumen deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer auf konkrete Vertragsabschlüsse im ersten Quartal 2026 spekulieren.
* Das Risiko: Die jüngsten Quartalszahlen vom November 2025 zeigten einen Verlust von 0,16 USD pro Aktie – deutlich mehr als die von Analysten erwarteten 0,07 bis 0,10 USD Verlust.

Trotz steigender Umsätze durch militärische Aufträge kämpft das Unternehmen mit den hohen Kosten für die Skalierung der Produktion. Der Cash-Burn bleibt ein Risiko, das durch die Insider-Verkäufe stärker in den Fokus rückt.

Das Szenario für die kommenden Wochen ist klar definiert: Red Cat muss den durch die FCC geschaffenen regulatorischen Schutzwall nun zügig in profitable Aufträge umwandeln. Solange die Auftragsbücher den politischen Vorteil nicht bestätigen, bleibt die Aktie im Spannungsfeld zwischen der massiven Marktchance und der finanziellen Belastung durch operative Verluste.

Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 1. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...