Red Cat Aktie: Wachstumsschub erreicht!
Red Cat Holdings erwartet für Q4 2025 einen Umsatzsprung auf bis zu 26,5 Millionen Dollar, kämpft aber weiterhin mit Verlusten. Die Aktie profitiert von US-Verteidigungsaufträgen und neuen Kooperationen.

- Dreistelliges Umsatzwachstum für Q4 prognostiziert
- Verluste überschatten weiterhin die Finanzergebnisse
- Starker Kursanstieg durch Pentagon-Aufträge
- Expansion mit maritimen Abwehrsystemen und in Asien
Red Cat Holdings steht vor einer entscheidenden Woche. Am Mittwoch, den 18. März, veröffentlicht das US-Drohnenunternehmen seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 — und die Erwartungen könnten kaum größer sein.
Umsatzprognose mit dreistelligem Wachstum
Management hat für Q4 2025 einen Umsatz zwischen 24 und 26,5 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt. Zum Vergleich: Im gleichen Quartal des Vorjahres waren es lediglich 1,3 Millionen Dollar. Möglich wird dieser Sprung durch drei neue Produktionsstätten, die aktuell die Fertigung kleiner Militärdrohnen hochfahren.
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Auf der Kostenseite bleibt die Lage angespannt. Red Cat hat in acht aufeinanderfolgenden Quartalen die EPS-Schätzungen verfehlt — zuletzt im dritten Quartal mit einem Verlust von 0,16 Dollar je Aktie gegenüber einer Schätzung von -0,09 Dollar. Für Q4 erwarten Analysten erneut einen Verlust von 0,15 Dollar je Aktie. Das Umsatzwachstum wird bislang von steigenden Betriebs- und Forschungskosten überschattet.
Rückenwind aus Politik und Verteidigungssektor
CEO Jeff Thompson nutzte einen Fernsehauftritt bei Maria Bartiromo, um auf eine strukturelle Schwäche der USA hinzuweisen: China und Russland produzieren demnach rund vier Millionen Drohnen jährlich, die USA weniger als eine Million — und selbst die Ukraine übertrifft die amerikanische Produktion bei kleinen Drohnen. Thompsons Strategie lautet „Masse gegen Masse“: kostengünstige autonome Systeme in großer Stückzahl statt teurer Präzisionswaffen.
Politisch profitiert Red Cat von Section 1709 des NDAA für das Haushaltsjahr 2025, die ausländische Drohnenkomponenten einschränkt und damit US-Herstellern wie Red Cat den Heimatmarkt sichert. Hinzu kommen Pentagon-Aufträge im Rahmen des „Drone Dominance Program“ sowie ein Auftrag der US Army. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 78 Prozent zugelegt — getrieben von dieser regulatorischen und vertraglichen Dynamik.
Expansion in maritime und internationale Märkte
Anfang März gab Red Cat eine Kooperation mit Allen Control Systems bekannt. Deren autonomes Abwehrsystem „Bullfrog“ soll in Red Cats Plattform integriert werden, kombiniert mit unbemannten Überwasserfahrzeugen der Blue-Ops-Sparte. Diese Fahrzeuge werden mit 750.000 bis 1,5 Millionen Dollar pro Einheit bepreist, bei einer Kapazität von mehreren Hundert Einheiten jährlich.
International meldete Red Cat im Dezember 2025 einen weiteren Auftrag aus dem asiatisch-pazifischen Raum: Ein zweiter Verbündeter orderte das Black-Widow-Drohnensystem für militärische Zwecke, Lieferung im Laufe des Jahres 2026.
Bewertung und Ausblick
Vier Analysten empfehlen die Aktie mit „Buy“, das Konsensziel liegt bei 20,75 Dollar. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 92 spiegelt jedoch wider, wie viel Wachstum der Markt bereits eingepreist hat. Red Cats eigene Projektion sieht bis 2029 einen Umsatz von 325,7 Millionen Dollar vor — was ein jährliches Umsatzwachstum von über 250 Prozent voraussetzen würde.
Am 18. März wird sich zeigen, ob das Unternehmen mit den Q4-Zahlen und dem Ausblick auf laufende Verträge zumindest erste Schritte in Richtung Profitabilität glaubhaft machen kann.
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