Red Cat Holdings Aktie: Zahlen-Test naht
Der Drohnen- und Verteidigungsspezialist Red Cat Holdings stellt sich am 18. März dem Quartalszahlen-Test. Analysten sind optimistisch, doch die Bewertung bleibt angesichts hoher Wachstumserwartungen angespannt.

- Außergewöhnlich hohe Umsatzerwartungen für Q4
- Starker Fokus auf Rüstungsaufträge und Verteidigung
- Analysten heben Kursziele deutlich an
- Bewertung bleibt trotz Wachstum angespannt
Am Mittwoch, dem 18. März, legt Red Cat Holdings seine Quartalszahlen vor — und die Erwartungen sind außergewöhnlich hoch. Das Unternehmen hat sich in kurzer Zeit von einem kleinen Drohnenhersteller zu einem Anbieter vernetzter Verteidigungssysteme entwickelt. Ob die operative Realität mit dem Kursanstieg von rund 77 Prozent seit Jahresbeginn Schritt hält, wird sich übermorgen zeigen.
Umsatzsprung von fast 1.900 Prozent erwartet
Die prognostizierten Zahlen für das vierte Quartal 2025 sind bemerkenswert: Red Cat erwartet einen Umsatz zwischen 24 und 26,5 Millionen US-Dollar — gegenüber lediglich 1,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr peilt das Unternehmen 38 bis 41 Millionen Dollar an, was einem Wachstum von rund 153 Prozent gegenüber 2024 entspräche.
Treiber dieser Entwicklung sind vor allem Rüstungsaufträge. Ein asiatisch-pazifischer Verbündeter bestellte im Dezember 2025 das Black-Widow-Drohnensystem in einem Wettbewerbsverfahren — es ist bereits der zweite Verbündete aus der Region, der dieses System für militärische Zwecke einsetzt. Hinzu kommen Verträge im Rahmen des Pentagon-Programms „Drone Dominance“.
Regulatorischer Rückenwind und neue Produktfelder
Red Cat profitiert strukturell von Section 1709 des National Defense Authorization Act (NDAA), der den Einsatz ausländischer Drohnenkomponenten im US-Verteidigungsbereich einschränkt. Das verschafft heimischen Herstellern einen klaren Vorteil bei Beschaffungsentscheidungen.
Gleichzeitig weitet das Unternehmen sein Portfolio aus. Im März 2026 schloss sich Allen Control Systems der „Red Cat Futures Initiative“ an, um das KI-gestützte Gegendrohnensystem Bullfrog mit Red Cats eigenen Aufklärungsplattformen und unbemannten Oberflächenfahrzeugen zu integrieren. Für das Flaggschiff Black Widow läuft zudem ein umfassendes Cybersicherheits-Assessment durch SpiderOak, das die Aufnahme in die offizielle „Blue UAS Cleared List“ des US-Verteidigungsministeriums vorbereiten soll.
Analysten optimistisch — Bewertung bleibt angespannt
Die Analystengemeinschaft reagierte positiv: Ladenburg Thalmann hob das Kursziel Anfang März von 15 auf 20 US-Dollar an und vergab ein „Buy“-Rating. Northland Securities ist mit einem Ziel von 22 Dollar noch bullischer. Der Konsens liegt bei rund 19,33 Dollar mit einer „Moderate Buy“-Empfehlung.
Die Bewertungskennzahlen erzählen allerdings eine nüchternere Geschichte. Red Cat schreibt weiterhin Verluste — der EPS liegt bei minus 0,56 Dollar, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 92,38. Dem gegenüber steht eine solide Liquidität mit einer Current Ratio von 10,42.
Das langfristige Umsatzziel von 325,7 Millionen Dollar bis 2029 setzt vorausgesetztes jährliches Wachstum von über 250 Prozent voraus — ausgehend von einer noch verlustbringenden Kostenbasis. Der Bericht vom 18. März wird zeigen, wie weit die operative Entwicklung diese Ambitionen bereits untermauert.
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