Red Cat: Quaze für $25 Millionen übernommen

Red Cat Holdings steht vor der Veröffentlichung der Q1-Zahlen 2026. Analysten fokussieren sich auf Margenentwicklung nach Rekordumsätzen und Übernahmen.

Die Kernpunkte:
  • Q1-Bericht am 7. Mai erwartet
  • Umsatzsprung von fast 2.000 Prozent
  • Übernahmen von Apium und Quaze
  • Bruttomarge bleibt kritischer Punkt

Red Cat Holdings meldet am 7. Mai seine Zahlen für das erste Quartal 2026. Die Erwartungen sind hoch — das Unternehmen hatte zuletzt ein Rekordquartal hingelegt. Die Aktie zeigt indes ein gespaltenes Bild.

Rekordquartal als Messlatte

Das vierte Quartal 2025 setzte die Latte hoch. Red Cat erzielte einen Umsatz von 26,2 Millionen Dollar — ein Plus von fast 2.000 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresumsatz 2025 kletterte auf 40,7 Millionen Dollar, mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

Für 2026 peilt das Management informell 100 bis 170 Millionen Dollar Umsatz an. Formale Guidance will das Unternehmen erst nach gesicherten Regierungsaufträgen kommunizieren. Das Ziel: 100 unbemannte Überwasserfahrzeuge zu je 700.000 Dollar bauen und die Produktion der Black-Widow-Drohne auf 1.000 Einheiten pro Monat hochfahren.

Akquisitionen und Verträge im Fokus

Das erste Quartal war geprägt von M&A-Aktivität. Red Cat übernahm Ende März das Robotik-Unternehmen Apium Swarm Robotics. Apium soll als eigenständige Einheit weitergeführt werden und seine Schwarm-Autonomie in Red Cats Produktfamilie einbringen — inklusive der Black-Widow-Drohne.

Parallel dazu schloss Red Cat eine Vereinbarung zur Übernahme des kanadischen Unternehmens Quaze Technologies. Der Kaufpreis beträgt rund 25 Millionen Dollar in eigenen Aktien, plus bis zu 5 Millionen Dollar als erfolgsabhängige Komponente. Der Abschluss hängt von Regulierungsgenehmigungen ab und muss bis Ende 2026 vollzogen sein.

Auf der Auftragseite gab es ebenfalls Bewegung. Ein NATO-Mitglied wählte die Black-Widow-Drohne nach einer Ausschreibung aus. Lieferung soll noch 2026 erfolgen. Außerdem unterzeichnete Red Cat ein Kooperationsabkommen mit dem ukrainischen Staatsunternehmen Spetstechnoexport für unbemannte Systeme in Luft, Land und See.

Starke YTD-Performance, kurzfristig unter Druck

Die Aktie schloss zuletzt bei 11,07 Dollar — rund 25 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 14,80 Dollar. Auf Sieben-Tage-Sicht verlor das Papier knapp zwölf Prozent. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von über 40 Prozent.

Die Volatilität bleibt extrem hoch. Annualisiert liegt sie bei fast 120 Prozent. Bei den letzten fünf Ergebnismeldungen schwankte die Aktie im Schnitt kaum — die Ausschläge in beide Richtungen waren jedoch zweistellig.

Das eigentliche Problem liegt tiefer. Red Cat weist eine Bruttomarge von nur rund drei Prozent aus, die Nettomarge ist tief negativ. Die Kassenposition von 167,9 Millionen Dollar gibt dem Unternehmen Spielraum — aber die Frage, ob die Produktionsausweitung und die Akquisitionen die Margen spürbar verbessern, beantwortet erst der Bericht am 7. Mai.

Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 30. April liefert die Antwort:

Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Red Cat