Redcare Pharmacy Aktie: E-Rezept treibt Kurs!

Redcare Pharmacy übertrifft mit 18,3% Umsatzwachstum im ersten Quartal die Jahresprognose. Der Boom des E-Rezepts treibt die deutschen Rx-Umsätze um 55% nach oben.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzwachstum übertrifft Jahresprognose deutlich
  • E-Rezept treibt Rx-Umsätze in Deutschland um 55%
  • Aktie erholt sich von 52-Wochen-Tief
  • Management bestätigt Jahresziele für 2026

Das Rezept für eine Kurserholung scheint gefunden. Redcare Pharmacy hat im ersten Quartal 2026 ein Wachstumstempo vorgelegt, das die eigene Jahresprognose bereits übertrifft — und der Markt reagiert entsprechend.

Starkes Quartal, starkes Signal

Der Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal um 18,3 Prozent auf 848 Millionen Euro. Das liegt deutlich über dem eigenen Jahresziel von 13 bis 15 Prozent Wachstum. Besonders das Rezeptgeschäft in Deutschland zieht an: Die Rx-Umsätze stiegen um 55 Prozent. Treiber ist die wachsende Nutzung des elektronischen Rezepts, kurz E-Rezept, das Redcare zunehmend Marktanteile sichert.

Die Kundenbasis wächst parallel dazu: 14,2 Millionen aktive Kunden zählt die Gruppe — eine Million mehr als vor einem Jahr.

Kurs erholt sich, Abstand zum Hoch bleibt riesig

Die Börse hat die Zahlen gefeiert. Allein in der vergangenen Woche legte die Aktie rund 26 Prozent zu und schloss am Freitag bei 50,60 Euro. Kein Wunder — das Papier hatte im März noch ein 52-Wochen-Tief bei 31 Euro markiert. Vom Jahreshoch bei über 136 Euro ist der Kurs aber noch weit entfernt. Der Abstand beträgt fast 63 Prozent.

Der RSI liegt bei 24 — technisch gesehen tief im überverkauften Bereich. Das erklärt einen Teil der jüngsten Gegenbewegung.

Jahresziel und nächste Wachstumsstufe

Das Management hält an seiner Prognose fest. Für das Gesamtjahr 2026 peilt Redcare Rx-Umsätze von mehr als 670 Millionen Euro in Deutschland an. Das OTC-Segment — also rezeptfreie Produkte — wuchs im ersten Quartal ebenfalls um zehn Prozent in Deutschland.

Auf der Hauptversammlung am 15. April stimmten die Aktionäre allen Tagesordnungspunkten zu. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Anja Hendel, Max Müller und Peter Schmid von Linstow, der zugleich das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt.

Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2026 mindestens 2,5 Prozent erreichen. Möglich machen das sinkende Marketingkosten im Verhältnis zum Umsatz und eine höhere Automatisierung in den Logistikzentren. Investitionen bleiben vorerst hoch — erst nach 2026 sollen die Kapitalausgaben unter zwei Prozent des Umsatzes sinken. Ein weiterer Wachstumskatalysator wartet gegen Jahresende: die vollständige Einführung neuer digitaler Identitätssysteme im deutschen Gesundheitsmarkt, die den E-Rezept-Prozess weiter vereinfachen soll.

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