Redcare Pharmacy Aktie: Erholung
Die Aktie von Redcare Pharmacy hat sich vom 52-Wochen-Tief deutlich erholt, getrieben von Fortschritten beim E-Rezept, während Konkurrenzängste und Analystenoptimismus das Bild prägen.

- Kurs steigt deutlich vom jüngsten Jahrestief
- Fortschritte beim E-Rezept als positiver Impuls
- Analysten halten an Kaufempfehlungen fest
- Rossmann-Pläne belasten das Marktsentiment
Redcare Pharmacy stemmt sich gegen das trübe Marktumfeld. Nach dem kräftigen Sprung am Donnerstag rückt plötzlich nicht mehr der vorherige Abwärtstrend in den Fokus, sondern die Frage: Was hat die Aktie zuletzt wieder nach oben gezogen?
Gegenwind und Rückenwind zugleich
Die jüngste Volatilität hat ihren Ursprung vor allem in gemischten Signalen aus dem Apotheken- und E-Commerce-Umfeld. Belastet hat laut Marktbeobachtern vor allem die Aussicht auf mehr Konkurrenz: So wurden zuletzt Pläne der Drogeriekette Rossmann genannt, in den Online-Apothekenmarkt einzusteigen. Solche Nachrichten treffen die Branche typischerweise dort, wo sie weh tun – bei Margenfantasie und Wachstumserwartungen.
Gleichzeitig kam aber auch Unterstützung aus einer anderen Ecke. Fortschritte bei technischen Spezifikationen rund um das E‑Rezept (PoPP) wurden als positiver Impuls gewertet. Das hilft dem Sentiment, weil eine reibungslosere digitale Abwicklung grundsätzlich die Online-Nachfrage begünstigen kann.
Vom Tief deutlich weg – aber kein Comeback zum Hoch
Die Kursbewegung wirkt auch wie eine Gegenreaktion auf die Schwäche der vergangenen Wochen. Erst Ende Januar war die Aktie auf ein neues 52‑Wochen-Tief gefallen, seitdem hat sie sich spürbar erholt.
An den bereitgestellten Daten lässt sich die Bewegung gut ablesen:
– In 7 Tagen legte der Titel 9,52% zu.
– Vom 52‑Wochen-Tief (58,65 €) liegt der Kurs inzwischen rund 16,71% entfernt.
Trotzdem bleibt die größere Perspektive ernüchternd: Auf 12 Monate steht weiterhin ein Minus von 44,12% zu Buche. Und auch der Abstand zum 52‑Wochen-Hoch ist mit -50,54% groß. Die Aktie hat also Boden gutgemacht – aber der Weg zurück ist weit.
Analysten bleiben optimistisch
Interessant ist: Trotz der schwachen 12‑Monats-Performance bleiben mehrere Analystenhäuser beim positiven Blick. Jefferies bestätigte im Januar 2026 ein „Buy“ mit Kursziel 150 Euro. Berenberg hielt am 23. Januar ebenfalls an „Buy“ fest und nannte 165 Euro als Ziel. Der im Quelltext genannte Durchschnitt der erfassten Kursziele liegt bei 161,29 Euro.
Das erklärt, warum schon kleinere positive Impulse für eine spürbare Gegenbewegung reichen können: Wenn ein Teil des Marktes den Titel fundamental deutlich höher verortet, steigt die Sensibilität für Nachrichten, die den Investment-Case stützen.
Zum Wochenschluss steht Redcare Pharmacy damit vor allem an einem Punkt: Die Aktie hat sich klar vom jüngsten Tief gelöst, während das Umfeld aus Konkurrenzsorgen und E‑Rezept-Fortschritten weiter für schnelle Richtungswechsel sorgen dürfte.
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