Rekordergebnis für Henkel dank Waschmitteln

Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel hat im Jahr 2016 ein sehr gutes Geschäft mit Persil, Weißer Riese, Perwoll und Co. gemacht und ein neues Rekordergebnis erzielt. Das zahlt sich auch für die Aktionäre aus.

Der Umsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 3,5 % auf rund 18,7 Mrd. Euro. Negative Wechselkurseffekte machten einen stärkeren Zuwachs zunichte. Beim Ergebnis verbuchte das Unternehmen ebenfalls ein erfolgreiches Jahr: Das bereinigte Ebit kletterte auf knapp 3,2 Mrd. Euro, nach 2,9 Mrd. im Vorjahr und übertraf damit erstmals die 3-Mrd.-Euro-Marke.

Henkel-Ergebnis je Aktie fast 10 % höher

Das Nettoergebnis stieg somit um 6,9 % auf rund 2 Mrd. Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 9,8 % auf 5,36 Euro. Das ist ein neuer Höchststand! Die Ziele, die sich der Konzern selbst gesteckt hat, sind damit erfüllt und liegen sogar höher, als von den Analysten erwartet wurde.

Alle drei Geschäftsbereiche, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Adhesive Technologies (Klebstoffe) und Beauty Care, trugen zu diesem erfolgreichen Ergebnis bei. Am stärksten entwickelte sich allerdings das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln. Hier profitierte der Hersteller von Persil und Spee besonders von der Übernahme des US-Waschmittelhersteller Sun Products.

Aktionäre werden belohnt

Der neue Henkel-Chef Van Bylen verwöhnt seine Aktionäre nach diesem Rekordjahr mit einer besonders hohen Dividende. Er schüttet für 2016 je Vorzugsaktie 1,62 nach 1,47 Euro im Vorjahr und je Stammaktie 1,60 Euro (nach 1,45 Euro) aus. Das Geschäftsjahr 2016 sei ein „sehr erfolgreiches Jahr für Henkel“ gewesen, resümierte er. Im aktuellen Jahr erwartet der belgische Manager für die Düsseldorfer ein „weiter sehr unsicheres und volatiles Marktumfeld“.

Den Umsatz will Henkel hier ohne Zukäufe um 2 bis 4 % nach oben schrauben, aber bei der bereinigten Ebit-Marge legt Van Bylen die Latte nicht deutlich höher: Diese soll von 16,9 % im vergangenen Jahr auf „mehr als 17,0 %“ steigen. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll sich zwischen 7 und 9 % erhöhen.

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