Renk Aktie: 44,73 Euro neues Jahrestief trotz Rekordaufträgen
Trotz Rekordaufträgen und steigender Marge fällt die Renk-Aktie auf ein neues Jahrestief. Analysten bleiben optimistisch.

- Bester Jahresstart der Firmengeschichte
- Auftragseingang steigt auf 582 Millionen Euro
- Operative Marge verbessert sich auf 15 Prozent
- Aktie fällt trotz Erfolgen auf Jahrestief
Rekordaufträge und steigende Margen auf der einen Seite. Ein brutaler Absturz an der Börse auf der anderen. Bei der Renk Group klaffen operative Realität und Marktstimmung derzeit weit auseinander.
Das erste Quartal brachte dem Rüstungszulieferer den besten Jahresstart der Unternehmensgeschichte. Der Auftragseingang kletterte auf gut 582 Millionen Euro. Auch die Profitabilität stimmt. Das bereinigte operative Ergebnis wuchs zweistellig auf 42,4 Millionen Euro. Dadurch verbesserte sich die entsprechende Marge auf 15 Prozent.
Expansion in den USA
Ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie ist der US-Markt. Über die Tochtergesellschaft RENK America treibt der Konzern die Automatisierung von Militärfahrzeugen voran. Gemeinsam mit Partnern wie BAE Systems hat Renk ein Drive-by-Wire-System für das AMPV-Programm der US-Armee entwickelt.
Diese Technologie ermöglicht autonome Einsätze. Sie lässt sich laut Management auf weitere gepanzerte Plattformen übertragen. Bereits jetzt stecken Renk-Getriebe in allen mittelschweren Kettenfahrzeugen der amerikanischen Streitkräfte.
Börse ignoriert Erfolge
Anleger honorieren diese operativen Fortschritte aktuell nicht. Im Gegenteil. Die Aktie schloss am Dienstag bei 44,73 Euro und markierte damit ein neues Jahrestief. Seit dem Jahreswechsel beläuft sich das Minus auf knapp 19 Prozent. Vom Rekordhoch hat sich der Kurs fast halbiert.
Analysten sehen diesen Ausverkauf gelassen. Der Konsens von 14 Experten rät mehrheitlich zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 68 Euro. Warburg Research bestätigte nach den Zahlen seine Kaufempfehlung und erwartet das Erreichen der oberen Prognosegrenzen.
Trotz des Kursverfalls hält der Vorstand an seinen Jahreszielen fest. Das Management erwartet weiterhin Erlöse deutlich über der Milliardenmarke. Aktionäre blicken nun auf den 11. Juni. An diesem Tag wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Vorgeschlagen ist eine Ausschüttung von 0,58 Euro je Anteilsschein.
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