Renk Aktie: 800 Einheiten bis Ende 2026

Renk-Aktie fällt auf neues Jahrestief, während BlackRock seinen Anteil aufstockt. Das Management treibt den Kapazitätsausbau voran und blickt auf die Hauptversammlung.

Die Kernpunkte:
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Tief
  • BlackRock erhöht Beteiligung auf 4,44 Prozent
  • Millioneninvestition in Kapazitätsausbau
  • Hauptversammlung mit Personalentscheidungen

Starke Auftragsbücher, schwache Kurse — bei der Renk Group klaffen operative Realität und Börsenstimmung weit auseinander. Der Panzergetriebe-Hersteller investiert massiv in neue Kapazitäten. Die Aktie fällt indes ungebremst auf neue Tiefststände. Eine Empfehlungskorrektur bei Rheinmetall hat den gesamten europäischen Rüstungssektor erfasst und Renk direkt in den Abwärtsstrudel gezogen.

Am Freitag rutschte das Papier auf ein neues 52-Wochen-Tief von 43,91 Euro. Damit hat sich der Kurs seit dem Rekordhoch im vergangenen Oktober praktisch halbiert. Allein auf Wochensicht steht ein Minus von gut zehn Prozent auf der Anzeigetafel.

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Der weltgrößte Vermögensverwalter nutzt diese Schwächephase aktiv. BlackRock erhöhte den Stimmrechtsanteil an dem Augsburger Unternehmen auf 4,44 Prozent. Zuvor lag die Beteiligung bei 3,63 Prozent.

Kapazitätsausbau trotz Gegenwind

Unbeeindruckt vom Kursverfall baut das Management die Fertigung massiv aus. In den kommenden Jahren fließen hunderte Millionen Euro in das Stammwerk in Augsburg. Die Jahresproduktion soll dort bis Ende 2026 auf rund 800 Einheiten steigen.

Parallel dazu verlagert Renk eine betroffene Produktionslinie in die USA nach Michigan. So umgeht das Unternehmen deutsche Exportembargos und wickelt amerikanische Militäraufträge rechtssicher ab. Nach der Aufhebung von Exportbeschränkungen erwartet das Management zudem wieder starke Umsatzbeiträge aus dem Israel-Geschäft.

Hauptversammlung und Prognose

Die finanzielle Basis bleibt stabil. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro. Mehr als 90 Prozent dieser Summe sind bereits durch feste Aufträge abgesichert.

Auf der anstehenden Hauptversammlung am 10. Juni stehen personelle Weichenstellungen an. Dr. Klaus Richter ist als neuer Aufsichtsratschef vorgeschlagen und soll Claus von Hermann ablösen. Zur Abstimmung steht außerdem ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der die Konzernstruktur verschlanken soll.

Zuvor muss das Management den Kapitalmarkt überzeugen. Am 20. Mai präsentiert sich Renk auf dem International Investment Forum (IIF). Dort wird der Vorstand erklären, wie der hohe Auftragseingang zügig in zählbaren Gewinn umgewandelt wird. Diese Antworten braucht der Markt, um die Wachstumsstory wieder in steigende Kurse zu übersetzen.

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