Renk Aktie: Rüstungsboom zündet

Der Augsburger Getriebe-Spezialist Renk setzt seine beeindruckende Aufholjagd fort. Während die Aktie noch zu Jahresbeginn bei knapp 21 Euro notierte, schloss sie am Freitag bei 64,55 Euro – ein Plus von über 200 Prozent binnen Jahresfrist. Der jüngste Treiber: Signale aus Washington für deutlich höhere Militärbudgets befeuern die Fantasie im gesamten Rüstungssektor.
Die wichtigsten Fakten:
– Wochenplus von 17,13 Prozent auf 64,55 Euro
– Jahresperformance: +208 Prozent
– Stabilisierung oberhalb der 60-Euro-Marke
– Institutionelle Investoren wie Wellington Management halten Positionen
US-Militärbudget als Kurstreiber
Die jüngsten Kursgewinne speisen sich vor allem aus den geopolitischen Entwicklungen. Ankündigungen über steigende Verteidigungsausgaben in den USA und innerhalb der NATO sorgen für optimistische Prognosen bei Branchenbeobachtern. Als Weltmarktführer für Panzergetriebe gilt Renk als direkter Profiteur einer möglichen Modernisierung der Landstreitkräfte.
Der Sektor-Effekt zeigt sich deutlich: Renk profitiert im Windschatten größerer Wettbewerber wie Rheinmetall von der allgemeinen Aufbruchsstimmung im Verteidigungsbereich. Hohes Handelsvolumen in den vergangenen Handelstagen unterstreicht das gestiegene Anlegerinteresse.
Großinvestoren zeigen Ausdauer
Bemerkenswert ist das Verhalten institutioneller Anleger. Trotz der attraktiven Kursgewinne verzichten Großinvestoren wie Wellington Management darauf, Positionen abzubauen. Diese Zurückhaltung wird am Markt als Vertrauensbeweis interpretiert – offenbar rechnen diese Adressen mit weiter steigenden Notierungen.
Die technische Situation unterstützt diese Einschätzung: Mit dem Schlussstand von 64,55 Euro notiert die Aktie rund 16 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Solange die politische Unterstützung für höhere Rüstungsbudgets anhält, dürfte der Titel weitere Käufer anziehen. Die nächste markante Hürde liegt beim Oktoberhoch von 88,73 Euro – knapp 27 Prozent über dem aktuellen Niveau.
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