Repsol: 873 Millionen Euro Gewinn im Q1

Repsol steigert Gewinn dank starkem Industriegeschäft und kündigt höhere Dividende sowie Aktienrückkäufe an.

Die Kernpunkte:
  • Bereinigter Nettogewinn steigt um 57 Prozent
  • Raffineriemarge mehr als verdoppelt
  • Dividende soll um acht Prozent wachsen
  • Fokus auf Atlantikregion ohne Nahost-Risiken

Geopolitische Krisen belasten oft die Weltwirtschaft. Repsol profitiert jedoch von der aktuellen Lage. Während die Spannungen im Nahen Osten anhalten, nutzt der spanische Energiekonzern seine starke Position im Raffineriegeschäft.

Industriegeschäft treibt den Gewinn

Der bereinigte Nettogewinn kletterte im ersten Quartal auf 873 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 57 Prozent. Der gesamte Nettogewinn erreichte 929 Millionen Euro.

Der Industriebereich erwies sich als Ertragsperle. Die Raffineriemarge stieg auf 10,90 Dollar pro Barrel. Im Vorjahresquartal lag dieser Wert noch bei 5,30 Dollar. Ein massiver Sprung.

Hohe Margen bei Diesel und Kerosin glichen Schwächen in anderen Bereichen aus. Das Explorationsgeschäft litt unter dem schwächeren Dollar und Verkäufen von Unternehmensteilen. Der Gewinn in diesem Segment sank um fünf Prozent auf 302 Millionen Euro.

Höhere Dividende und Rückkäufe

Das Management hält an seinem Kurs für Aktionäre fest. Die Dividende soll für das laufende Jahr auf 1,051 Euro steigen. Das entspricht einem Plus von acht Prozent.

Parallel dazu läuft ein Aktienrückkaufprogramm über 350 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung stieg indes auf 4,8 Milliarden Euro. Im Dezember lag dieser Wert noch bei 4,5 Milliarden Euro.

Repsol begründet diesen Anstieg mit höheren Vorräten. Der Konzern investierte 1,2 Milliarden Euro, um die Energieversorgung abzusichern.

Fokus auf den Atlantik

Geopolitisch bleibt die Lage komplex. Repsol besitzt keine Anlagen im Nahen Osten. Das schützt den Konzern vor unmittelbaren Risiken des Iran-Konflikts.

Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf den Atlantikraum. In dieser Woche erwartet Repsol die erste Rohöllieferung aus Venezuela. Diese Fracht dient als Zahlung für frühere Produktionen.

Bis 2028 soll der operative Cashflow um 20 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Dafür fließen Milliarden in Projekte in Spanien, Portugal und den USA.

Im Mai findet die Jahreshauptversammlung statt. Dort stimmen die Aktionäre über die Gewinnverwendung und den weiteren Dividendenpfad ab.

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