Restaurant Brands Aktie: Burger King schlägt McDonald’s

Restaurant Brands International übertrifft McDonald's mit Premium-Strategie und starkem Quartalsergebnis. Die Aktie legt zu und lockt Investoren.

Die Kernpunkte:
  • Burger King wächst stärker als McDonald's
  • Premium-Produkte und neue Verpackungen
  • Gewinn je Aktie übertrifft Erwartungen
  • Aktie steigt seit Jahresbeginn deutlich

Restaurant Brands International (RBI) setzt den Branchenprimus McDonald’s unter Druck. Mit einem Umsatz von 2,26 Milliarden Dollar startete der Mutterkonzern von Burger King stark in das Jahr. Das sorgt für Bewegung im Depot.

Burger King setzt auf Premium

Die Strategie ist klar: Qualität statt Preiskampf. Das Management führt derzeit hochwertigere Verpackungen und einen veredelten Whopper ein. Auch die Qualität der Geflügelprodukte steht im Fokus. Nach dem Relaunch der Nuggets plant die Führung weitere Verbesserungen im Geflügel-Segment.

Der Plan scheint aufzugehen. Im ersten Quartal wuchs Burger King auf vergleichbarer Fläche um sechs Prozent. Damit übertraf die Kette den Erzrivalen McDonald’s, der lediglich vier Prozent erreichte. Parallel dazu legte das internationale Geschäft um elf Prozent zu.

Rendite trotz Kostendruck

Die Aktie kletterte seit Jahresbeginn um 12,79 Prozent. Am Freitag schloss das Papier bei 65,28 Euro. Damit notiert der Kurs knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 70,48 Euro.

Anleger erhalten eine Quartalsdividende von 0,65 US-Dollar. Das entspricht einer Rendite von etwa 3,5 Prozent. Im gleichen Schritt kletterte der Gewinn je Aktie im ersten Quartal auf 0,86 Dollar und schlug damit die Erwartungen.

Institutionelle Investoren greifen zu

Die Nettomarge des Konzerns blieb bei stabilen 15 Prozent. Das überzeugt auch Großinvestoren. Während Louisbourg Investments Anteile abstieß, baute Caldwell Trust seine Position massiv aus.

Steigende Kosten bleiben ein Risiko. In Kalifornien belastet der neue Mindestlohn von 20 Dollar die Franchisenehmer. Der nächste Härtetest folgt im August. Mit den Zahlen zum zweiten Quartal muss das Premium-Konzept seine Widerstandsfähigkeit gegen die Inflation beweisen.

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