Rheinmetall: 1,04 Milliarden für IdZ-ES-Modernisierung
Rheinmetall sichert sich einen Milliardenauftrag der Bundeswehr für digitale Infanterieausrüstung. Die Aktie bleibt trotzdem nahe ihrem Jahrestief.

- Auftragswert von 1,04 Milliarden Euro
- Auslieferung ab November 2027 geplant
- Aktie notiert nahe Jahrestief
- JPMorgan sieht günstigen Einstiegszeitpunkt
Rheinmetall füllt seine ohnehin prallen Auftragsbücher weiter auf. Die Bundeswehr ruft digitale Soldatensysteme für über eine Milliarde Euro ab. An der Börse verpufft die Nachricht weitgehend. Die Aktie handelt nahe ihrem Jahrestief.
Modernisierung für Tausende Soldaten
Das Beschaffungsamt der Bundeswehr bestellt 237 zusätzliche Zugsysteme des Typs „Infanterist der Zukunft“. Parallel dazu modernisiert Rheinmetall bestehende Ausrüstung. Der Konzern stattet damit Tausende weitere Soldaten mit digitalen Optiken und Funkgeräten aus.
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Die Auslieferung beginnt im November 2027 und läuft bis Ende 2029. Rheinmetall agiert bei dem Großprojekt als Generalunternehmer. Das Düsseldorfer Unternehmen koordiniert dabei mehr als 30 Zulieferer.
Rahmenvertrag stützt Wachstum
Der aktuelle Abruf im Wert von 1,04 Milliarden Euro entspringt einem bekannten Rahmenvertrag. Rheinmetall und die Bundeswehr haben diesen Pakt Anfang 2025 geschlossen. Er umfasst ein potenzielles Gesamtvolumen von 3,1 Milliarden Euro.
Solche Aufträge treiben das Wachstum des Rüstungskonzerns. Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz auf knapp zehn Milliarden Euro. Der Auftragsbestand schwoll zeitgleich auf fast 64 Milliarden Euro an. Für das laufende Jahr plant das Management Erlöse von bis zu 14,5 Milliarden Euro.
Aktie am Jahrestief
Trotz der Auftragslage reagieren Anleger gelassen. Die Rheinmetall-Aktie notiert aktuell bei rund 1.350 Euro. Damit pendelt das Papier knapp über seinem am Dienstag erreichten Jahrestief. Seit Januar beläuft sich das Kursminus auf gut 15 Prozent.
JPMorgan hält an der Kaufempfehlung für die Aktie fest. Die Analysten rufen ein Kursziel von 2.130 Euro auf. Sie werten den jüngsten Kursrückgang als attraktive Einstiegsgelegenheit für Investoren.
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