Rheinmetall Aktie: Bernstein senkt Kursziel auf 1.900 Euro
Bernstein Research bestätigt Outperform-Rating für Rheinmetall, senkt das Kursziel aber auf 1.900 Euro. Analysten sehen den Kursrückgang als Einstiegsgelegenheit.

- Outperform-Rating von Bernstein bestätigt
- Kursziel auf 1.900 Euro gesenkt
- Auftragsbestand von 73 Milliarden Euro
- Dividende steigt auf 11,50 Euro
Fast 43 Prozent unter dem Rekordhoch vom September 2025 — Rheinmetall steckt in einem heftigen Kursrückgang. Bernstein Research sieht das Papier dennoch als Kaufgelegenheit.
Analyst Adrien Rabier bestätigt das „Outperform“-Rating, senkt das Kursziel jedoch von 2.050 auf 1.900 Euro. Vom aktuellen Kurs von rund 1.138 Euro impliziert das weiterhin ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Die Begründung: schlechtere Anlegerstimmung im Verteidigungssektor. Investoren richten ihren Blick zunehmend auf den Drohnenkrieg und weg von klassischer Wehrtechnik — ein Trend, der auf die Bewertungen im gesamten Sektor drückt. Hinzu kam, dass Rheinmetall beim Umsatz im jüngsten Quartal die hohen Markterwartungen knapp verfehlt hat.
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Bernstein sieht keine baldige Kriegsende
Trotz der veränderten Stimmungslage hält Bernstein die fundamentale Nachfrage für intakt. Solange keine Anzeichen für ein baldiges Ende des Ukraine-Konflikts erkennbar sind, dürfte die Nachfrage nach Rheinmetalls Kernprodukten stabil bleiben. Der Auftragsbestand stützt diese Einschätzung: Zum Ende des ersten Quartals belief er sich auf rund 73 Milliarden Euro — ein Wert, der die Produktionskapazitäten in den Bereichen Fahrzeugsysteme, Waffen und Munition auf Jahre hinaus auslastet.
Dividende und Jahresziele im Blick
Am Freitag, den 15. Mai, zahlt Rheinmetall die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 aus: 11,50 Euro je Aktie, nach 8,10 Euro im Vorjahr. Das ist ein klares Signal steigender Ausschüttungsbereitschaft — auch wenn der Kurs die Stimmung derzeit nicht widerspiegelt.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz zwischen 14,0 und 14,5 Milliarden Euro an, bei einer operativen Marge von rund 19 Prozent. Die Ziele stehen. Ob Rheinmetall das Investorenvertrauen zurückgewinnt, wird sich bereits am 6. August zeigen, wenn die Zahlen zum zweiten Quartal vorliegen — und der Markt sehen kann, ob auf den Auftragsbestand auch die Lieferabrufe folgen.
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