Rheinmetall Aktie: Erfolgsstrategien fruchten!
Rheinmetall erhält einen 1,2-Milliarden-Euro-Auftrag für Radhaubitzen und konzentriert sich durch den Verkauf der zivilen Sparte vollständig auf das Verteidigungsgeschäft.

- Bundeswehr bestellt 84 Radhaubitzen für 1,2 Milliarden Euro
- Strategischer Umbau zum reinen Rüstungskonzern
- Umsatzprognose für 2026 deutlich angehoben
- Rahmenvertrag bietet Potenzial für 500 Systeme
Die Bundeswehr hat über das Wochenende einen Großauftrag an Rheinmetall vergeben: 84 Radhaubitzen im Wert von 1,2 Milliarden Euro – der erste Serienauftrag für das hochmoderne RCH 155-System. Parallel verschärft CEO Armin Papperger die strategische Neuausrichtung und verkauft die zivile Sparte “Power Systems”. Der Konzern wird zum reinen Rüstungsunternehmen.
Die wichtigsten Fakten:
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- Rahmenvertrag über bis zu 500 Artilleriesysteme unterzeichnet
- Erste Tranche: 84 Einheiten für 1,2 Milliarden Euro
- Umsatzprognose 2026 auf 30-35 Prozent Wachstum angehoben
- Verkauf der zivilen Sparte läuft – Fokus auf Rüstung
Die Aktie notierte zuletzt bei 1.602 Euro. Mit den frischen Nachrichten dürfte der Titel heute unter verstärkter Beobachtung institutioneller Anleger stehen.
Erster Großauftrag für RCH 155
Das Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) hat am Wochenende den Rahmenvertrag für die RCH 155 Radhaubitze besiegelt. Die erste Bestellung umfasst 84 Systeme inklusive Ausbildung, Logistik und Ersatzteilen. Der Auftragswert liegt bei rund 1,2 Milliarden Euro.
Das Besondere: Die RCH 155 kann während der Fahrt feuern und arbeitet vollautomatisiert. Diese technologische Führungsposition macht das System auch für internationale Kunden interessant. Der Rahmenvertrag ermöglicht Abrufe von bis zu 500 Einheiten – das Umsatzpotenzial vervielfacht sich entsprechend.
Für Rheinmetall markiert dieser Deal den Durchbruch bei moderner Artillerie. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit fließen jetzt Umsätze aus einem der wichtigsten Programme der letzten Jahre.
Radikaler Umbau zum Pure Player
Zeitgleich beschleunigt Papperger den Konzernumbau. Die zivile Sparte “Power Systems” wird verkauft. Das Management nimmt dafür eine einmalige Abschreibung von etwa 350 Millionen Euro in Kauf, bereinigt damit aber die Bilanz von margenschwächeren Geschäften.
Die Strategie ist klar: Rheinmetall konzentriert sich vollständig auf Rüstung und Verteidigungstechnik. Solche “Pure-Play”-Ansätze werden an der Börse typischerweise mit höheren Bewertungsmultiples honoriert, da die Wachstumsperspektive klarer wird.
Als Reaktion auf die hohe Auftragsdynamik hat das Unternehmen die Umsatzerwartung für 2026 bereits angepasst: Statt 25-30 Prozent werden nun 30-35 Prozent Wachstum erwartet.
Geopolitik bleibt Rückenwind
Das Marktumfeld für Rüstungstitel zeigt sich weiterhin robust. Die verschärfte Sicherheitslage – unter anderem durch den eskalierenden Venezuela-Konflikt – treibt weltweit die Verteidigungsbudgets nach oben. Investoren suchen gezielt nach Unternehmen, die von steigenden Militärausgaben profitieren.
Rheinmetall ist dabei doppelt positioniert: Als Technologieführer bei Artillerie und Flugabwehr (etwa mit dem Skynex-System, kürzlich an Italien geliefert) profitiert der Konzern direkt von den globalen Aufrüstungswellen.
Expansion mit vollen Auftragsbüchern
Die Kombination aus dem konkreten 1,2-Milliarden-Auftrag und der strategischen Neuausrichtung liefert Rheinmetall einen der stärksten Impulse seit Jahren. Mit vollen Auftragsbüchern und der neuen Pure-Player-Strategie ist die Wachstumsphase für 2026 vorgezeichnet. Die entscheidende Marke liegt jetzt bei 1.602 Euro – ein dynamischer Ausbruch darüber könnte weiteres Momentum freisetzen.
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