Rheinmetall Aktie: Papperger sorgt für Wirbel
Rheinmetall-Chef Papperger löst mit Aussagen zur ukrainischen Drohnenproduktion Kritik aus. Das Unternehmen meldet einen hohen Auftragsbestand, aber schwächere Quartalszahlen.

- CEO-Kommentar zu Drohnenproduktion löst Kontroverse aus
- Auftragsbestand bei stabilen 63,8 Milliarden Euro
- Gewinn und Umsatz im letzten Quartal gesunken
- Nächste Quartalszahlen am 7. Mai 2026 erwartet
CEO Armin Papperger hat mit einer ungewöhnlichen Einschätzung zur ukrainischen Drohnenproduktion für diplomatischen Unmut gesorgt. Seine Aussage, ukrainische Drohnen seien „primitive Technologie“, die von „Hausfrauen“ in Küchen zusammengebaut werde, traf auf scharfe Kritik — auch von Präsident Selenskyj persönlich. In den sozialen Medien verbreitete sich der Hashtag #MadeByHousewives viral.
Für ein Unternehmen, das die Ukraine zu seinen wichtigsten Partnern im europäischen Verteidigungsverbund zählt, ist das kein günstiger Zeitpunkt für solche Aussagen.
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Starkes Auftragsbuch, schwächere Quartalszahlen
Operativ steht Rheinmetall auf solidem Fundament. Der Auftragsbestand liegt bei 63,8 Milliarden Euro — ein Wert, der dem Konzern Umsatzsicherheit für mehrere Jahre verschafft. Rund 80 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Verteidigungssegment, das von steigenden Rüstungsausgaben in Deutschland und anderen NATO-Ländern profitiert.
Die jüngsten Quartalszahlen trüben das Bild jedoch etwas: Der Gewinn je Aktie fiel von 10,87 Euro im Vorjahresquartal auf 7,22 Euro, der Umsatz sank um gut 30 Prozent auf 2,42 Milliarden Euro. Anleger warten nun auf klarere Signale — die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 folgen am 7. Mai.
Aktie bleibt unter Beobachtung
An der Börse zeigt die Aktie ein gemischtes Bild. Am 2. April verlor sie leicht auf 1.572 Euro, während technische Analysten gleichzeitig eine verbesserte Chartlage nach einer Schwächephase konstatierten.
Die Papperger-Kontroverse dürfte die Kursentwicklung kurzfristig kaum bewegen — reputationssensible Investoren werden aber genau beobachten, wie das Unternehmen die Beziehung zur Ukraine in den kommenden Wochen kommunikativ managt. Die Q1-Zahlen am 7. Mai werden zeigen, ob der operative Rückenwind stark genug ist, um solche Störfeuer zu überschatten.
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