Rheinmetall Aktie: Rahmenvertrag für Zollschiffe

Berenberg und Bernstein bestätigen ihre positiven Einschätzungen, während Rheinmetall maritime Tests und einen Wartungsvertrag meldet.

Die Kernpunkte:
  • Rheinmetall verliert seit Jahresbeginn 36 Prozent
  • Berenberg bestätigt Kursziel von 1.600 Euro
  • Bernstein hält an 1.900 Euro fest
  • Rahmenvertrag für vier Zollschiffe vereinbart

Verstärkte geopolitische Debatten und Spekulationen über mögliche diplomatische Verhandlungen im Ukraine-Krieg haben die europäischen Rüstungswerte belastet.

Medienberichten zufolge gerieten die Notierungen von Rheinmetall zusammen mit Branchenwerten wie Renk und Hensoldt am Donnerstag spürbar unter Abgabedruck. Marktbeobachter verwiesen dabei neben Verhandlungssignalen auch auf wachsende Unsicherheit über die künftige Ausgestaltung westlicher Rüstungsbudgets.

Die Aktie des Düsseldorfer Konzerns beendete den Handel am Freitag bei einem Schlusskurs von 986,60 Euro, was einem Tagesverlust von 0,9 Prozent entsprach. Seit dem Jahreswechsel summiert sich der Rückgang des MDAX- und DAX-Konzerns damit auf 36 Prozent. Das Papier spiegelt damit die derzeitige Zurückhaltung der Investoren wider, die Gewinne nach den vorherigen Aufwärtswellen absichern.

Zuversicht bei Analysten bleibt bestehen

Trotz der jüngsten Kursschwäche halten Branchenexperten an ihren positiven Grundhaltungen fest. Das Analysehaus Berenberg bekräftigte gestern die Kaufempfehlung für die Aktie mit einem Kursziel von 1.600 Euro. Die Experten sehen das fundamentale Potenzial des Rüstungsunternehmens durch die aktuellen Marktbewegungen nicht beeinträchtigt.

Bereits am Montag hatte auch Bernstein die Einstufung mit „Outperform“ und einem Ziel von 1.900 Euro bestätigt. Damit signalisieren die Fachleute unverändert deutliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Bewertungsniveau. Sie verweisen auf die unverändert prall gefüllten Orderbücher und die langfristig angelegten Modernisierungsbedarfe europäischer Streitkräfte.

Operative Fortschritte in mehreren Sparten

Abseits der Kursturbulenzen treibt das Unternehmen seine Projekte voran. Erprobungen maritimer Überwachungssysteme bei einer NATO-Übung in Portugal sowie ein am Mittwoch vereinbarter Rahmenvertrag zur Instandhaltung von vier Zollschiffen zählen zu den jüngsten Meldungen. Das Management setzt damit die operative Umsetzung seiner Verteidigungs- und Technologieprojekte planmäßig fort.

Anzeige

Stand heute, 8. Oktober: Rheinmetall – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Rheinmetall investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Rheinmetall: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Rheinmetall