Rheinmetall Aktie: Umsatzziel 2030

Der Rüstungskonzern strebt eine Umsatzverfünffachung bis 2030 an und setzt dabei auf Expansion in Osteuropa. Analysten passen ihre Kursziele nach oben an.

Die Kernpunkte:
  • Ehrgeiziges Ziel: Umsatz von 50 Mrd. Euro bis 2030
  • Expansionsfokus auf Südost- und Osteuropa
  • Mehrere Analysten erhöhen ihre Kursziele
  • Nächste Meilensteine sind Geschäftsbericht und Hauptversammlung

Rheinmetall legt die Messlatte für die nächsten Jahre hoch: Bis 2030 soll der Umsatz auf rund 50 Milliarden Euro steigen – eine Verfünffachung gegenüber 2024. Der Konzern will das vor allem über neue Standorte und mehr Produktion in Europa erreichen. Nach einer turbulenten Phase Anfang Februar bleibt die Aktie damit ein Titel, bei dem Anleger genau auf Umsetzung und Auftragseingänge schauen.

Die Kernpunkte:
– Umsatzziel bis 2030: rund 50 Mrd. Euro (vs. 2024: Verfünffachung)
– Expansion: neue/ausgebaute Standorte, Schwerpunkt Südost- und Ostmitteleuropa
– Aktie: nach Rücksetzer unter die 50-Tage-Linie wieder erholt, zuletzt um 1.650 Euro (am 10. Februar)
– Nächste Termine: 11. März (GB 2025), 7. Mai (Q1), 12. Mai (HV)

Expansion: Osteuropa als Wachstumsmotor

Besonders dynamisch läuft der Ausbau in Südost- und Ostmitteleuropa. In Rumänien beliefert ein Tochterunternehmen die Streitkräfte mit Fahrzeugen, außerdem entsteht in Victoria eine Produktion für Schießpulver. Weitere Munitionsstandorte sind in Bulgarien geplant. Dazu kommen Fabriken und Wartungszentren in Ungarn, Lettland und Litauen.

Was soll das bringen? Mehr lokale Fertigung und Servicekapazitäten erhöhen die Lieferfähigkeit – ein Faktor, der bei staatlichen Beschaffungsprogrammen in Europa zunehmend zählt.

Polen im Fokus – und Analysten justieren nach

Ein strategischer Zielmarkt ist Polen. Im Oktober 2025 wurde laut WELT ein Memorandum of Understanding mit der staatlichen Rüstungsholding PGZ unterzeichnet. Geplant ist ein Gemeinschaftsunternehmen zur Fertigung gepanzerter Unterstützungsfahrzeuge in Polen.

Parallel dazu haben mehrere Banken ihre Modelle aktualisiert:
Bernstein: Kursziel 2.050 Euro, Rating Outperform (9. Februar)
UBS: Kursziel 2.200 Euro, Rating Buy (9. Februar)
Barclays: Kursziel 2.175 Euro, Rating Overweight (6. Februar)

Die Spannweite zeigt: Der Markt rechnet mit weiterem Wachstum, bewertet aber offenbar unterschiedlich, wie schnell und wie planbar sich das Umsatzziel in konkrete Projekte übersetzen lässt.

Strategie und nächste Trigger

Neben klassischen Verteidigungssegmenten nennt Rheinmetall neue Kooperationsfelder: ein Joint Venture mit MBDA für Laserwaffen sowie Gespräche über eine Zusammenarbeit mit OHB für ein Satellitenprojekt der Bundeswehr.

Der nächste konkrete Prüfstein folgt am 11. März mit dem Geschäftsbericht 2025 und der Analystenkonferenz – dort dürfte sich zeigen, wie Rheinmetall den Weg Richtung 50 Milliarden Euro bis 2030 zeitlich und operativ unterfüttert.

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