Rheinmetall-Aktie: Unfassbarer Knaller!

Rheinmetall-CEO Papperger kündigt Umsatzverfünffachung bis 2030 an. Trotz positiver Analystenziele und einer starken Auftragslage verharrt die Aktie im Abwärtstrend.

Die Kernpunkte:
  • Langfristiges Ziel: Umsatzverfünffachung bis 2030
  • Aufträge erreichen mehrfache Milliardenhöhe
  • Analysten sehen Kursziele deutlich über 2100 Euro
  • Aktienkurs zeigt technisch abwärts gerichtete Tendenz

Liebe Leserinnen und Leser,

für die Düsseldorfer Aktie Rheinmetall geht es auch heute nach unten. Die Notierungen waren schon am Freitag schwach, heute ging es erneut um über 2 % gen Süden. Die Aktie changiert zwischen 1420 und 1440 Euro. Das ist schon fast unverschämt schlecht, meinen einige Kommentatoren. So viel Anlass für eine solche Entwicklung bietet die Aktie gar nicht. Es ist mehr das Umfeld, das hier nicht richtig funktioniert.

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Konkret: Derzeit ist die Aktie formal zweifellos in einem echten Abwärtstrend. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, weil die gesamte Industrie viele Aufträge vor sich hat und hatte. Deshalb haben die Analysten auch den Kurswert bei mehr als 2.000 Euro taxiert, in großen Teilen auch bei 2.150 Euro. In der Spitze bemaß ein Analyst dem Titel auch den Wert von 2.500 Euro zu. Einzig der Markt hat die Aktie jetzt sogar charttechnisch schwer beschädigt. Kurse von weniger als 1.500 Euro sind eine Katastrophe, jedenfalls aus der charttechnischen Warte.

Die Märkte scheinen sich nicht daran zu stören, dass wirklich alle Vorzeichen für diese Aktie und auch für die Konkurenz in der Branche sprechen. Die Rheinmetall selbst sieht ganz offensichtlich deutlich höhere wirtschaftliche Erfolge als ohnehin aktuell schon messbar. .

Rheinmetall: Der Markt interessiert sich nicht für 75 % mehr – noch nicht 

Erst vor kurzem hat der Konzern mitgeteilt, er werde das vorhandene Personal aufstocken. Das allein ist in diesen Zeiten schon bemerkenswert, denn das Personal soll einfach u.a. aus der Autoindustrie gewonnen werden. Die entlässt zahlreiche Mitarbeiter und zeigt sich ausgesprochen anfällig für die neuen technischen Entwicklungen u.a. mit der Robotik (die immer mehr Arbeitsplätze in der Produktion zu vernichten scheint). Es geht bei der Rheinmetall aber um ganze 75 % mehr Personal bis zum Jahr 2030!

75 % Aufschlag lassen vermuten, dass auch der Umsatz sich entsprechend entwickeln wird. Und tatsächlich: Rheinmetall hat sich auch dazu geäußert. Deren CEO Papperger geht davon aus, dass die Rheinmetall (oder die gesamte militärische Branche) in Deutschland sich in einer Wunderwelt aufhalte. Wunder gibt es nicht, allerdings überraschend hohe Umsatzplanungen. Die Rheinmetall verwies schon vor Monaten darauf, dass in der EU bis zum Jahr 2030 das Auftragsvolumen auf “bis zu 1 Billion Euro” steigen werde. Eine gute Nachricht für die Rheinmetall, die offenbar mehr als ein Viertel davon haben möchte.

Nun präzisierte Papperger. Er gehe davon aus, dass der Umsatz sich bis zum Jahr 2030 verfünffachen kann!

Das ist eine an sich sensationelle neue Nachricht. Denn damit ist auch die bisherige Bewertung rein rechnerisch Schall und Rauch. Es gibt gar keinen Zweifel, dass das Unternehmen dann seine Gewinne auch vervielfachen würde. Das bisherige Bewertungsniveau würde dann um den Faktor 2 oder 3 nach unten geschraubt. Ein KGV von weniger als 17 schiene möglich, so eine Stimme. Das sind Zahlen, die bei der Rheinmetall sehr lange in diesem Ausmaß nicht mehr vorgekommen sind.

Die Börsen interessieren sich dafür jedoch nicht. Die Notierungen sind nicht nur formal klar im ABwärtstrend, wenn es z. B. um den GD100 geht. Die Kurse sind inzwischen auch charttechnisch, s.o., am Boden. Das wird ausschließlich an den Verhandlungen mit der Ukraine liegen, meinen einige Beobachter. Wirtschaftlich jedenfalls sieht es herausragend aus.

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