Rheinmetall: Kraken K3 Scout in Serie

Der Rüstungskonzern beginnt mit der Serienfertigung der Drohne Kraken K3 Scout und erschließt einen strategischen Zukunftsmarkt. Analysten bleiben trotz aktueller Kursrückgänge optimistisch.

Die Kernpunkte:
  • Serienstart für autonome Marinedrohne K3 Scout
  • Produktionskapazität von bis zu 1.000 Einheiten pro Jahr
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch
  • Analysten sehen hohes Aufwärtspotenzial

Rheinmetall treibt den Ausbau autonomer Waffensysteme voran. Am Hamburger Standort Blohm+Voss startete am Montag die Serienfertigung der Marinedrohne Kraken K3 Scout. Der Rüstungskonzern besetzt damit einen strategisch wichtigen Zukunftsmarkt.

Skalierbare Produktion in Hamburg

Die neu gegründete Rheinmetall Kraken GmbH verantwortet die Produktion. Das Joint Venture mit der britischen Kraken Technology Group nutzt das Werftgelände der NVL-Gruppe als Technologiezentrum. Rheinmetall hatte den Standort im März vollständig integriert. Zunächst bauen die Partner rund 200 Drohnen pro Jahr. Bei hoher Nachfrage kann das Werk die Kapazität im Dreischichtbetrieb auf 1.000 Einheiten verfünffachen.

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Die K3 Scout überwacht Seegebiete, schützt Infrastruktur oder führt Angriffe aus. Das achteinhalb Meter lange System erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Die Drohne transportiert bis zu 600 Kilogramm Nutzlast. Starlink-Satelliten sichern die permanente Kommunikation. So operiert das Fahrzeug bis zu 30 Tage lang autonom auf offener See. Erste NATO-Staaten haben bereits Einheiten bestellt.

Robotik für Militär und Zivilmarkt

Parallel zum Startschuss in Hamburg zeigt Rheinmetall auf der Hannover Messe seine Fortschritte in der Teleoperation. Das Unternehmen stellt dort den kollaborativen Roboter „YARO Cobot“ für raue Umgebungen vor. In Live-Vorführungen steuert der Konzern Logistikfahrzeuge über große Distanzen. Diese Technologien sollen künftig auch im zivilen Nahverkehr helfen.

Aktie sucht den Boden

An der Börse reagieren Anleger verhalten auf die operativen Erfolge. Die Rheinmetall-Aktie notiert aktuell bei knapp 1.463 Euro und verliert damit leicht. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp neun Prozent. Der Kurs bewegt sich rund 13 Prozent unter der 200-Tage-Linie.

Analysten bleiben indes optimistisch. Experten von Jefferies, Bernstein und Berenberg raten weiterhin zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei gut 2.080 Euro. Das entspräche einem deutlichen Aufwärtspotenzial.

Die Folge: Der Blick richtet sich auf die Fundamentaldaten. Analysten erwarten für das laufende Jahr einen Gewinnsprung auf rund 39 Euro je Aktie. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 22,30 Euro. Am 7. Mai präsentiert der Vorstand die Ergebnisse des ersten Quartals. Fünf Tage später findet die virtuelle Hauptversammlung statt. Dort erläutert das Management, wie schnell die neuen Marinedrohnen erste Umsätze liefern.

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