Rheinmetall: Rüstungssparte kommt aus der Talsohle

Nachdem der Automotive- und Rüstungs-Konzern Rheinmetall nur schwach ins neue Geschäftsjahr gestartet war, konnte er dies im zweiten Quartal wettmachen.

Dabei konnten beide Hauptsparten zulegen, sodass sich die Zahlen per Ende des ersten Halbjahres sehr ansprechend lesen.

Rheinmetall verdient deutlich besser

Konkret verdiente Rheinmetall in den ersten sechs Monaten 154 Millionen Euro auf operativer Basis, ein Plus von 15 %. Der Umsatz schrumpfte zwar um 1,5 %, doch im ersten Quartal sei dies noch deutlich negativer aus. Insgesamt bringt es der Konzern zur Jahresmitte auf einen Auftragsbestand von rund 7 Milliarden Euro. Besonders erfreulich dabei: Auch wenn die Rüstungssparte weitere Umsatzrückgänge für das gesamte erste Halbjahr melden musste, konnte sie doch ihre Profitabilität weiter ausbauen. Hier wurde ein operatives Ergebnis von 31 Millionen Euro gemeldet, mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Was sagt die Charttechnik?

Damit dürfte es nun auch für die Aktie interessant werden. Sie hatte sich schon in den vergangenen Wochen von ihrem Jahrestief bei rund 90 Euro erholen können, hing allerdings bislang an der 50-Tage-Linie fest. Mit den neuen Zahlen in der Hinterhand ist dies zwar auch noch nicht abgeändert worden. Doch die Chancen steigen, dass die Aktie nun einen Ausbruch versucht. Allerdings richtig sicher wäre der Wert erst oberhalb der 100-Tage-Linie bei derzeit 108 Euro, da damit auch eine sehr stabile Widerstandszone überwunden wäre.

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