RIB Software erzielt Umsatzrekord.

Die RIB Software-Aktie hebt am Freitag ab, nachdem der Bausoftware-Spezialist das Jahr 2016 anscheinend mit einem Rekordumsatz beendet hat.

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Der vorläufige Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg im Jahr 2016 um 57,9 % auf rund 33 Mio. Euro. Der vorläufige Konzernumsatz der RIB-Gruppe erhöhte sich ebenfalls deutlich um 19,1 % auf 97,8 Mio. Euro.

Damit erreichen die Stuttgarter den höchsten Umsatz, den das Unternehmen je in seiner Geschichte verzeichnen konnte. Diese Daten gab der TecDAX-Konzern als vorläufige und ungeprüfte Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 zum Wochenende bekannt.

RIB Software hebt Prognosen an

Bereits im letzten September hatte der RIB-Vorstand die Ebitda-Prognosen, nach der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, angehoben. Man geht nun von 32 Mio. Euro nach zuvor 27 Mio. Euro aus. Die Erlöse legen den Angaben zufolge um 19 % auf knapp 98 Mio. Euro zu. Hier hatte das Management 90 bis 100 Mio. Euro angepeilt. Die endgültigen Zahlen will RIB Software am 31. März vermelden.

Aufwärtspotenzial für die Aktie

Bleibt der Ausblick so positiv wie am Freitag angedeutet, winkt der Aktie ein weiteres signifikantes Potenzial nach oben. Zumal das TecDAX-Unternehmen durch sein im November vereinbartes Joint Venture mit dem „Sketch-to-Scale“-Dienstleister Flex laut Konzernangaben sogar eine Umsatz-Verzehnfachung über die nächsten Jahre anstrebt.

Die RIB-Gruppe konzipiert, entwickelt und vertreibt Software für Arbeitsmethoden und Technologien für Bauprojekte unterschiedlichster Industrien in aller Welt. Man betreut mit über 700 Mitarbeitern in mehr als 30 Niederlassungen weltweit rund 100.000 Kunden, darunter Bau-Unternehmen, Projektentwickler, Eigentümer, Investoren sowie Regierungen.

Der Kurs der Aktie lag Freitagmittag bei rund 13 Euro und verzeichnete bis dahin ein Plus von etwa 6 %.

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