RIB Software konkretisiert Wachstumsziele bei Joint Venture

Der Anbieter von Bausoftware RIB Software hat seine Ziele für das Gemeinschaftsunternehmen konkretisiert, dass man mit dem US-Auftragsfertiger Flex eingegangen ist. Würde RIB Software diese Ziele schaffen, wäre das ein richtiger Quantensprung für die eigenen Geschäftszahlen.

Wie Vorstandschef Thomas Wolf mitteilte, peilt man einen Marktanteil von 5 % an. Dies entspräche dann jährlichen Einnahmen von rund 800 Millionen Euro, was das Unternehmen in eine komplett neue Dimension führen würde. Denn: Im vergangenen Jahr machte RIB Software gerade einmal 82 Millionen Euro Umsatz.

Allerdings sind die nun genannten Ziele noch Zukunftsmusik. Denn aktuell befindet sich die eigene Plattform, auf der Bauprojekte geplant und kalkuliert werden können, noch im Aufbau. Erst ab 2020 rechnet Vorstandschef Wolf damit, dass unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen so weit verändert sind, dass das Projekt zum Erfolg werden kann.

Obwohl es hier erst um einen sehr langfristigen Ausblick geht, kann die Aktie von RIB Software dennoch davon profitieren. Sie startet heute mit einem Plus von rund 3 % in den Handel.

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