RIB Software mit Geschäftszahlen im Plan

Der Software-Spezialist RIB Software, der insbesondere mit seinen Produkten für Bau- und Industrieunternehmen tätig ist, hat im vergangenen Jahr seine eigenen Ziele erreichen können. Und das trotz einiger Abschläge bei der Profitabilität.

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Insgesamt meldete die RIB Software eine Verbesserung beim Umsatz um 17% auf 82 Mio. Euro. Zuvor hatte die Gesellschaft mit einer Zielspanne zwischen 78 und 86 Mio. Euro gearbeitet, der Marktkonsens für die Umsatzprognose hatte bei den dann letztlich ausgewiesenen 82 Mio. Euro gelegen.

RIB Software erreicht eigene Ziele

Beim operativen Gewinn fiel das Ergebnis sogar besser aus als erwartet. Zwar musste das Unternehmen aufgrund einiger Sondereffekte (u. a. Veränderungen im Produktmix und Aufbau von Personal) einen Rückgang beim EBITDA von zuvor 35 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro hinnehmen. Doch im Markt hatte man sogar noch mit einem weiteren Rückgang gerechnet, so dass im Vorfeld die Prognosen bei nur 23 Mio. Euro lagen.

Wie die Zahlen im Einzelnen aussehen und welches Netto-Ergebnis letztlich erzielt werden konnte, soll am 31. März geklärt werden. Dann gibt es den kompletten Bericht. Aber auch die schon bekannten Zahlen haben für eine positive Reaktion am Markt gesorgt, wenngleich nicht so stark wie bei MBB.

Aktie bleibt noch ein Problemfall

Entwarnung kann für die Aktie von RIB Software aber dennoch nicht gegeben werden. Denn das Unternehmen ist weiterhin in einer schwachen charttechnischen Position und voll damit beschäftigt, im Bereich um die 9 Euro erst einmal eine belastbare Bodenbildung hinzubekommen. Erholungen wie zuletzt im Dezember auf 11 Euro haben sich am Ende diesbezüglich mehr als Bullenfalle herausgestellt.

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Unser Fazit entsprechend: Langfristig mag RIB Software interessant sein, zumal wir von einem soliden Geschäftsgang in diesem Jahr ausgehen. Charttechnisch hat sich der Druck aber noch nicht abgebaut, so dass erst abgewartet werden sollte, ob die Aktie hier tatsächlich aus der Talsohle herauskommen kann. Nicht kaufen.

Ein weiterer vorläufiger Jahresbericht kam von Softing. Zum Artikel bitte hier klicken.

Die Kommentierung der Zahlen von MBB lesen Sie hier.

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