Richemont wächst im dritten Quartal

Der Luxusgüterkonzern Richemont ist im dritten Quartal von Oktober bis Dezember 2016 weiter gewachsen und hat damit alle Erwartungen übertroffen. Dies im Vergleich zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres, als der Umsatz noch um 12 % gesunken war. Auf die Einbrüche der Nachfrage reagierte Richemont im Herbst mit neuen Strukturen und einem Stellenabbau.

Nun ist man wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Richemont-Marken konnten in Asien, aber auch in Europa und auch die Region Amerika zulegen. Der Umsatz im Weihnachtsquartal stieg währungsbereinigt um 6 % auf 3,09 Mrd. Euro, wie die Schweizer mit Sitz in Bellevue mitteilten.

Umsatzsteigerung bei Schmuck, Rückgang bei den Uhren

Es gab eine unterschiedliche Entwicklung in den beiden wichtigsten Sparten Schmuck und Uhren. Die Schmuckmarken Cartier, Van Cleef and Arpels sowie Giampiero Bodino steigerten den Umsatz um 9 % auf 1,75 Mrd. Euro. Mit den Uhren (Jaeger-LeCoultre, Piaget oder IWC) erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz in Höhe von 813 Mio. Euro, was einem Rückgang von 2 % sowohl in Euro als auch in den Lokalwährungen entspricht. Der Bereich Other mit Marken wie Montblanc, Alfred Dunhill, Lancel oder Chloé legte um je 7 % auf 534 Mio. Euro zu.

Beim Ausblick auf das Geschäftsjahr gibt sich Richemont gewohnt bedeckt. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass für den Gewinnausweis zum Gesamtjahr 2016/2017 die Vergleichszahl aus der Vorperiode sehr hoch sei. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte man mit der Auslagerung des Onlineportals Net-a-Porter und der Zusammenführung mit dem italienischen Modehändler Yoox einen außerordentlichen Gewinn von 639 Mio. Euro erzielt.

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