Rieter Aktie: CEO schlägt Alarm!
Rieter-Chef Thomas Oetterli bezeichnet den Aktienkurs als fundamentale Fehlbewertung und will mit starker Aktie die Barmag-Akquisition vorantreiben.

- CEO kritisiert fundamentale Unterbewertung der Aktie
- Aktie notiert nahe 52-Wochen-Tief bei 3,28 Euro
- RSI von 29,4 deutet auf überverkaufte Situation hin
- Barmag-Übernahme erfordert starke Aktienwährung
CEO Thomas Oetterli platzt der Kragen. Während der Gesamtmarkt ruhig bleibt, geht der Chef des Textilmaschinenherstellers in die Offensive und nennt die eigene Aktie massiv unterbewertet. Doch ist das nur Zweckoptimismus vor einer entscheidenden Übernahme oder eine echte Einstiegschance für Anleger, die der Markt bisher übersehen hat?
Währung für die Expansion
Diese Verbalintervention kommt nicht von ungefähr. Mit der klaren Botschaft, der aktuelle Kurs spiegele weder Substanz noch Zukunftsaussichten wider, versucht das Management aktiv, die Stimmung zu drehen. Dahinter steckt ein harter strategischer Kern: Die laufende Restrukturierung soll das Winterthurer Unternehmen fit für die geplante Übernahme von Barmag machen.
Für diesen Zukauf benötigt Rieter eine starke Währung – die eigene Aktie. Eine zu niedrige Bewertung erschwert strategische Akquisitionen oder macht notwendige Kapitalmaßnahmen unnötig teuer. Die Nervosität in der Chefetage ist beim Blick auf die jüngste Entwicklung greifbar: Mit einem Minus von rund 7 Prozent in den letzten 30 Tagen kämpft der Titel mit spürbarem Gegenwind und notiert nur noch knapp über dem 52-Wochen-Tief von 3,28 Euro.
Anleger sollten die aktuelle Gemengelage genau analysieren:
- Klare Ansage: CEO Oetterli bezeichnet den aktuellen Kurs explizit als fundamentale Fehlbewertung.
- Technisches Signal: Ein RSI von 29,4 deutet auf eine überverkaufte Situation hin – der Markt könnte in seiner Skepsis überzogen haben.
- M&A-Druck: Die Barmag-Integration duldet keine Schwäche; der Erfolgsdruck auf die Restrukturierung ist immens.
Hohes Risiko für den Chef
Mit seiner offensiven Kommunikation hat Oetterli die Fallhöhe drastisch erhöht. Wer öffentlich von einer Unterbewertung spricht, muss operativ liefern. Der Markt wird in den kommenden Tagen genau beobachten, ob den Worten auch Taten in Form von belastbaren Zahlen oder Erfolgen bei der Barmag-Transaktion folgen. Bleibt die erhoffte Trendwende aus, droht statt einer Erholung ein weiterer Vertrauensverlust.
Rieter-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rieter-Analyse vom 30. November liefert die Antwort:
Die neusten Rieter-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rieter-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rieter: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




