Rieter: Verzicht auf Dividende beschlossen

Rieter-Aktionäre verzichten auf Dividende und bestätigen den Verwaltungsrat. Die Übernahme von Barmag treibt die strategische Neuausrichtung voran.

Die Kernpunkte:
  • Keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025
  • Deutliche Zustimmung zu allen Vorstandsvorschlägen
  • Barmag-Übernahme als strategischer Wendepunkt
  • Aktienkurs zeigt leichte Verluste

Rieter-Aktionäre setzen auf langfristige Stabilität statt auf eine schnelle Ausschüttung. Auf der 135. Generalversammlung in Winterthur stimmte eine deutliche Mehrheit für den Kurs des Verwaltungsrats. Das bedeutet konkret: Trotz der Marktstellung als führender Zulieferer der Textilindustrie gehen die Anteilseigner in diesem Jahr leer aus.

Insgesamt 342 Aktionäre vertraten 64 Prozent des stimmberechtigten Kapitals. Sie genehmigten sämtliche Anträge der Führung, inklusive des Jahresberichts für 2025. Damit erhält die Konzernleitung die notwendige Rückendeckung für die strategische Transformation.

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Fokus auf Resilienz statt Ausschüttung

Im Zentrum der Versammlung stand der Verzicht auf eine Dividende. Die Aktionäre folgten diesem Vorschlag des Verwaltungsrats. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Neuausrichtung des Geschäftsmodells voran, um sich krisenfester aufzustellen.

Die Übernahme von Barmag im Februar 2026 markiert hierbei einen Wendepunkt. Rieter erweitert damit seine Präsenz im Bereich der Chemiefasern deutlich. Dieser Schritt soll die Abhängigkeit von den oft volatilen Zyklen in einzelnen Endmärkten verringern.

Kontinuität im Verwaltungsrat

Personell setzt Rieter auf eine stabile Führungsebene. Thomas Oetterli wurde als Präsident des Verwaltungsrats für eine weitere Amtszeit bestätigt. Auch die weiteren Mitglieder des Gremiums, darunter Peter Spuhler und Daniel Grieder, bleiben für ein weiteres Jahr im Amt.

Die KPMG AG übernimmt weiterhin die Rolle der Revisionsstelle. Damit bleibt die Struktur der Governance im Wesentlichen unverändert.

An der Börse spiegelte sich die strategische Zuversicht zuletzt noch nicht vollends wider. Die Aktie notierte Anfang Mai bei 3,5575 Euro. Auf Wochensicht verzeichnete das Papier ein Minus von 2,6 Prozent. Der Bericht zum zweiten Quartal 2026 wird in den kommenden Monaten detailliertere Einblicke in die operative Entwicklung nach der Barmag-Integration liefern.

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